Harbke. Mit dem Ginkgobaum als einzigartigen Pfand der Gemeinde will Harbke künftig noch stärker wuchern – im übertragenen Sinne, wohlgemerkt. Der Vorgabe des Dorfentwicklungsplans folgend, wurde Ende März am Ortseingang an der Bundesstraße 245a das erste so genannte Baumtor gepflanzt; weitere sollen folgen. "Dies ist ein Ziel der Gemeinde Harbke", erläutert Bürgermeister Werner Müller. "In Anlehnung an den bedeutenden Ginkgobaum im Harbker Park wurde die Idee geboren, an allen Ortszugangsstraßen Harbkes Baumtore aus Gingkobäumen zu pflanzen."

Schritt eins erfolgte nun am Ortsrand aus Richtung Hohnsleben. Gemeindearbeiter und Mitglieder des Arbeitskreises Tourismus und Ortsentwicklung setzten feierlich die ersten beiden Jungstämme in die Erde. Jeweils links und rechts der Straße gegenüberstehend gepflanzt, sollen die Bäume somit ein Tor symbolisieren. Der Arbeitskreis hatte die zwei Vertreter der Ginkgogattung Biloba fastigata gestiftet.

"Geplant sind für die nächsten Jahre weitere sechs Gingkotore", sagt Werner Müller. Zwölf Bäume braucht es daher noch, weshalb der Aufruf der Gemeinde ergeht: "Gern können sich auch Spender für die Bäume melden."