Stadt Wanzleben - Börde (skr). Die Deutsche Telekom baut ihr Breitbandnetz in der Stadt Wanzleben - Börde weiter aus. Rund 1400 Haushalte sollen ab März 2012 schnelles Internet mit Bandbreiten bis zu 16 000 Kilobits pro Sekunde bekommen.

Das betrifft die Bürger in den Ortsteilen Bergen, Bottmersdorf, Domersleben, Eggenstedt, Klein Germersleben, Klein Wanzleben, Groß Rodensleben, Hohendodeleben, Klein Rodensleben und Schleibnitz. Die Geschwindigkeit der Daten-Übertragung wird je nach Entfernung zum Schaltgehäuse bis zu 16000 Kilobits pro Sekunde im Download erreichen. Der DSL-Ausbau für fast 1400 Haushalte in den zehn Ortsteilen der Stadt Wanzleben-Börde ist jetzt vertraglich mit der Telekom vereinbart worden.

Damit ist ein wichtiger Schritt für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in der Einheitsgemeinde und ihrer Umgebung gemacht: Für die Bürger, aber auch die Gewerbetreibenden, ist dies eine erhebliche Infrastrukturverbesserung im ländlichen Raum, denn die Breitbandversorgung ist ein zunehmend wichtiger Standortfaktor.

"Als Anbieter investieren wir nicht nur in die lukrativen Ballungszentren, sondern treiben den Breitband-Ausbau auch in den ländlichen Gebieten voran, wie man am Beispiel der Stadt Wanzleben-Börde und ihrer Ortsteile sehen kann", sagt Sven Czechowski, kommunaler Ansprechpartner der Telekom in Sachsen-Anhalt.

Allein im vergangenen Jahr hat die Telekom rund 300 Millionen Euro in den Breitbandausbau investiert. Seit 1999 hat das Unternehmen damit rund zehn Milliarden Euro in die Breitbandinfrastruktur gesteckt. Der DSL-Ausbau ist teuer: Ein Kilometer Kabelarbeiten mit Tiefbau kostet bis zu 50 000 Euro. In vielen Fällen setzt der Konzern deshalb auf Kooperationen mit den Kommunen. Über 2.000 Kooperationen hat die Telekom inzwischen vereinbart.

Die Internetgeschwindigkeit hängt davon ab, wie nah der Kunde am nächsten Knotenpunkt wohnt. Denn die herkömmliche Telefonleitung, über die der Datenstrom ab dieser Vermittlungsstelle geschickt wird, dämpft das Signal Meter um Meter. Ab einer Entfernung von rund fünf Kilometern spielt die Physik im Kupferkabel nicht mehr mit. Um die Bürger in den zehn Ortsteilen mit DSL zu versorgen, wird die Deutsche Telekom 13 Knotenpunkt aufbauen bzw. modernisieren und fast 50 Kilometer Kabel neu verlegen.