Seehausen (skr). Zahlreichen Autofahrern sind die etwas dickeren Holz-Pfähle am Straßenrand der B246a aus Meyendorf kommend in Richtung Seehausen schon aufgefallen. Einige Leser fragten bereits in der Redaktion nach, was es denn mit den "eingeschlagenen Stämmen" auf sich habe? Einige vermuteten (oder hofften?) bereits, dass an der Stelle ein neuer Radweg entlang der frisch gepflanzten Baumreihe gebaut werden soll und die Pfähle als Markierung für den künftigen Verlauf stünden. Andere schlossen nicht aus, dass endlich feste und diebstahlssichere Schneezäune an der Stelle aufgebaut werden sollten.

Doch nichts von dem ist richtig, erklärte Sabine Peters vom Landesbaubetrieb, zuständig in der Niederlassung Mitte für Bauausführungen und Bepflanzungen. Insgesamt wurden in den vergangenen vier Wochen an der Bundesstraße rund 100 Linden in die Erde eingebracht. Diese sind Ersatzpflanzungen für Bäume, die im Rahmen von Straßenausbaumaßnahmen innerhalb der Ortslage Seehausen gefällt wurden und deshalb neu gesetzt werden mussten. Um die Bäume und vor allem deren Wurzelwerk durch die Arbeiten am angrenzendenen Acker nicht zu gefährden, hat der Landesbaubetrieb die Pfähle als Baumschutz aufgestellt. So weiß der Landwirt im Frühjahr und Herbst, dass er nicht weiter an die jungen Bäume heranfahren darf, erklärte Sabine Peters. "Die Ersatzpflanzungsmaßnahme sowie die zur Absicherung der Bäume ist abgeschlossen."

Wann allerdings der Startschuss für den weiteren Ausbau an der B246a innerhalb Seehausens fallen wird, steht laut Bauamtsleiter Olaf Küpper noch nicht fest. "Der LBB wartet derzeit immer noch auf die Freigabe der beantragten Fördermittel. Erst wenn diese Gelder fließen, kann mit der Baumaßnahme begonnen werden", hatte Küpper Anfang der Woche erklärt.

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