Landkreis Börde (il). Seit gestern gilt im Landkreis Börde nördlich der A2 die Waldbrandwarnstufe 3 – und angesichts der sommerlichen Temperaturen könnte die Waldbrandgefahr über Ostern sogar noch steigen.

Die Waldbrandwarnstufe 4 erlaubt dann das Betreten des Waldes nur noch auf Waldwegen. Dazu ist es untersagt, im Wald zu rauchen oder im Wald und in einer Entfernung von weniger als 30 Meter zum Wald offenes Feuer zu entfachen.

Dieter Torka, Leiter des Amtes für Umweltschutz der Kreisverwaltung: "Meist werden Feuer durch Fahrlässigkeit und Unachtsamkeit verursacht. Leichtfertig weggeworfene Zigarettenkippen, vergessene Glasflaschen, die wie ein Brennglas wirken, oder ein nicht sachgemäß gelöschtes Grillfeuer können bei hohen Lufttemperaturen und langer Trockenheit schnell verheerende Auswirkungen haben. Auch heiße Katalysatoren von Autos können auf trockenem Waldboden und Wiesen Brände verursachen. Man sollte wissen, dass das Befahren nicht öffentlicher Waldwege mit Motorfahrzeugen ganzjährig, auch wenn keine gesonderten Sperrschilder aufgestellt sind, untersagt ist."

Der Schwerpunkt der diesjährigen Vorbereitung auf Waldbrandgefahren liegt auf der Beseitigung von Schneebruchschäden. Damit soll die Befahrbarkeit von Waldwegen und so genannten Wundstreifen entlang von Straßen gewährleistet werden. Unterstützt wird die untere Forstbehörde dabei durch das Landeszentrum Wald, vertreten durch die Betreuungsforstämter Flechtingen, Letzlingen und Nedlitz, die die Unterhaltung der Wundstreifen sowie die Waldbrandbereitschaft übernehmen.

Torka: "Alle Waldbesitzer sind aufgerufen, Blockaden auf Wegen zu beseitigen."