Kloster Gröningen. Mit einem abwechslungsreichen Festwochenende wird Kloster Gröningen vom 24. bis 26. Juni das 1075. Jahr seiner ersten urkundlichen Erwähnung feiern. Das Festkomitee unter der Leitung der Kloster Gröningerin Melanie Hecht, die auch im Kulturausschuss des Gröninger Stadtrates sitzt, hat zurzeit alle Hände voll zu tun, um alle Vorbereitungsaufgaben zu erledigen. Mit dabei sind weiterhin Bianka Cholewczynski, Irmtraud Wieneke, Manuela Müller, Nora Ertmer, Anja Thomas, Vera Jander, Eveline Christel und Burga Kinzel.

Regelmäßig treffen sich die Organisationsdamen bei Melanie Hecht zu Hause in Kloster Gröningen, um die noch anstehenden Aufgaben zu besprechen und zu verteilen. Vom Haus der agilen Frau ist es nur einen Steinwurf entfernt bis zum Festplatz, wo im Schatten der altehrwürdigen Kirche St. Vitus auf dem August-Bebel-Platz das Fest stattfinden wird.

Das Festwochenende wird am Freitag, 24. Juni, um 18 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Vitus eröffnet. Die Festpredigt gestaltet Angelika Zädow, Superintendentin des evangelischen Kirchenkreises Halberstadt. Gröningens Bürgermeisterin Renate Hille-brand hält die Eröffnungsrede zur 1075-Jahr-Feier Kloster Gröningens.

Nach dem Gottesdienst bietet Annette Eichhorn von der Oberen Denkmalschutzbehörde aus Halle einen Vortrag über die Geschichte und den Bau des Klosters und der Kirche St. Vitus an.

Nach der offiziellen Eröffnung des Festwochenendes zieht die Unterhaltung in Kloster Gröningen ein. Um 20 Uhr beginnt im Festzelt auf dem August-Bebel-Platz eine Disco mit Oscar und Rolli. Im Laufe des Abends wird zum zweiten Mal die Miss Kloster Gröningen gewählt. "Acht Damen haben sich bereit erklärt, bei der Wahl mitzumachen", freut sich Organisationschefin Melanie Hecht über die gute Beteiligung. Bei der Miss-Wahl stehen das fundierte Wissen über Kloster Gröningen und seine geschichtliche Entwicklung im Mittelpunkt.

Der als Klosterbruder verkleidete Kloster Gröninger Heimatforscher Ralf Staufenbiel eröffnet am Sonnabend, 25. Juni, um 10 Uhr das bunte Markttreiben. Er wird zudem über die Entwicklung des Klosters einen geschichtlichen Abriss bieten. Gegen 10.15 Uhr beginnt das fröhliche Musizieren von Chören aus der Region. In der Klosterkirche wird eine Fotoausstellung durch Klaus Marzcinowski eröffnet. Er hat Fotos in allen Jahreszeiten von Motiven in Gröningen und aus der Umgebung aufgenommen.

Der Gröninger Carnevalsverein wird um 11 Uhr der Festgemeinde auf der Bühne, die auf dem August-Bebel-Platz steht, einen Gruß erbringen.

Um 12 Uhr beginnt ein Showtraining mit dem Halberstädter Boxcamp Aiko Steffen. Der historische Festumzug durch Kloster Gröningen setzt sich um 14 Uhr in der Halberstädter Straße auf der alten B 81 in Richtung Gröningen in Bewegung.

Das bunte Familienprogramm mit Kaffee und Kuchen lädt um 15 Uhr die Gäste auf den Festplatz ein. "Maik, der Zauberer", will ab 16.30 Uhr Tiere und Menschen im Nichts verschwinden lassen. Auch will er seine Zaubersäge mit nach Kloster Gröningen bringen.

Gregorianische Klänge mit dem Neuma-Ensemble sind von 18 Uhr an im Kloster zu hören.

Die "Gräni Gang" aus Gröningen/Satteldorf, Partnerstadt von Gröningen (Bode), sorgt ab 20 Uhr im Festzelt für rockige Musik und Unterhaltung.

Der Festsonntag, 26. Juni, beginnt in Kloster Gröningen um 10 Uhr mit einem Frühschoppen, darin eingebettet Live Musik und ein kleines Showprogramm. Eine Überraschung soll gegen 11 Uhr den Höhepunkt des Frühschoppens bilden. Um 13 Uhr startet eine Party mit DJ-Legenden aus Kloster Gröningen.

An allen Festtagen sorgen vier Anbieter aus der Region für die Versorgung der Gäste mit Essen und Trinken. Im Angebot sind viele Speisen, vom Deftigen bis zum Dresdner Brot. Schausteller werden die jüngsten Festbesucher unterhalten.