Die Vorbereitungen für die Sanierung des Gröninger Prälatenbergs gehen weiter. Am Montag wird das mit der Planung beauftragte Magdeburger Ingenieurbüro den Mitgliedern des Gröninger Stadtrates seine Pläne vorstellen und zur Beschlussfassung vorlegen.

Gröningen. Seit dem 9. Fe-bruar, als der damalige Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Gabriele Brakebusch (CDU) und Silke Schindler (SPD) zu Besuch war, sind die Gröninger optimistisch. Optimistisch, dass ein Teil der Landesstraße 24, die durch Gröningen führt, alsbald ausgebaut wird. Hatten die Landespolitiker doch seinerzeit in Aussicht gestellt, dass bereits im nächsten Jahr mit den Arbeiten begonnen wird, "unter der Maßgabe, dass wir das gleiche Haushaltsvolumen haben wie in den Jahren 2010 und 2011", wie Daehre am 9. Februar sagte.

Und vor diesem Hintergrund sind die Gröninger dabei, ihre "Hausaufgaben" zu erledigen. Wobei sie damit schon lange vor dem Daehre-Besuch angefangen hatten. So ist bereits das Geld, das die Stadt braucht, um die Sanierung der Nebenanlagen zu bezahlen, also beispielsweise für neue Fußwege und für eine neue Beleuchtung, in den Finanzplan der Stadt aufgenommen worden. Zudem waren Anfang März die Anwohner ins Rathaus eingeladen worden, um ihre Meinungen zu diesem Projekt im Allgemeinen und zu Gestaltungswünschen im Besonderen zu hören.

Und den nächsten Schritt geht der Stadtrat nun am Montag. Während einer Ratssitzung, die im Krottorfer Rittersaal stattfindet und um 19 Uhr beginnt, wird das beauftragte Ingenieurbüro den Ratsmitgliedern seinen derzeitigen "Ausbauplan" vorstellen. Den wird der Stadtrat dann per Beschluss, gegebenenfalls mit Änderungswünschen, bestätigen.

Die Straße, um die es geht, ist knapp einen Kilometer lang und führt vom Ortseingang aus Richtung Großalsleben bis zur einstigen B81-Kreuzung, die im Zuge dieser Sanierung zu einem Kreisverkehr umgebaut werden soll. Die Kosten betragen für das Ganze, einschließlich der Nebenanlagen, etwa 1,7 Millionen Euro.