Irxleben. Walpurgis gibt es nur im Harz – von wegen: Auch in Irxleben wurde das Fest in der Nacht zum 1. Mai gefeiert. Und inzwischen ist das Fest, das der Förderverein der Irxleber Kirche einst initiiert hatte, schon zur Tradition geworden. "Wir feiern schon das vierte Mal", erklärte die Vorsitzende des Fördervereins, Reinhild Besecke, und freute sich schon kurz nach Beginn des Festes über einen guten Zulauf der Irxleber. So hatten auch die Würstchen auf dem Grill erst gar keine Chance, kalt zu werden.

Für die musikalische Umrahmung fühlten sich Dieter Gehrmann und Walter Sierig vom Irxleber Börde-Tanz-Duo verantwortlich, während die Kameraden der örtlichen Feuerwehr sich darum kümmerten, dass das kleine Feuer den ganzen Abend gut brannte. "Ein Dank gilt auch der Gemeinde für ihre Unterstützung", sagte Reinhild Besecke.

Der Förderverein hatte schon in der Vorbereitung des Festes Groß und Klein aufgerufen, standesgemäß als Hexe oder Teufel verkleidet zum Fest zu erscheinen. Einige Festgäste machten auch davon Gebrauch, so dass im Laufe des Abends auch wieder die schönsten Kostüme prämiert werden konnten. Einige Kinder hatten ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und Bilder zum Thema Walpurgis gestaltet. Diese wurden ebenso ausgewertet.

Die Irxleber verleugnen nicht, dass sie, als die Idee entstand, die Walpurgisnacht zu feiern, auch in den Harz hinübergeschaut haben. Der Kirchenberg ist zwar bei weitem nicht so hoch wie der Brocken, aber durchaus als Kulisse gut geeignet. Den Irxlebern und auch Gästen aus dem Umland gefällt‘s.