Seehausen. Die Baggerkuhle in Seehausen Richtung Eggenstedt schmiegt sich idyllisch in die Landschaft ein. "Das ist so ein schöner Platz, ein schönes Naturfotomotiv", schreibt Susanne Weisel, die auf ihren Streifzügen mit ihrer Kamera durch Seehausen und Umgebung immer mit offenen Augen nach einer schönen Optik unterwegs ist. "Doch leider gibt es nicht immer nur schöne Motive, die sich einem beim Spazierengehen bieten. So wie jüngst an jener bekannten Badestelle."

Seit eh und je würde die Baggerkuhle im Sommer von Bürgern zum Baden aufgesucht. Das bestätigt auch Seehausens Ortsbürgermeister Eckhard Jockisch. "Viele gehen da nach wie vor baden."

Die Seehäuser Hobbyfotografin, die für ihr Engagement für die Gemeinde Seehausen erst am Wochenende den "Seehäuser Kulturpreis 2011" überreicht bekommen hatte, ärgert sich nach ihrem jüngsten Ausflug in die Natur über den Anblick der vermüllten Uferböschung. "Leider sieht es da momentan ganz schlimm aus. Das ärgert mich und ich frage mich, warum man seinen Müll nicht einfach wegräumen kann? Es wurden sogar Pfandflaschen hinterlassen. Es kann doch nicht so schwer sein, einfach einen blauen Sack mitzunehmen und den Müll vernünftig zu entsorgen", sagt die Seehäuserin.

Laut Ortsbürgermeister Eckhard Jockisch sei der Eigentümer der Fläche der Bund.

Die Volksstimme meldete diesen Fall der illegalen Müllentsorgung dem Umweltamt des Landkreises Börde. Amtsleiter Dieter Torka sicherte daraufhin zu, sich der Sache anzunehmen. "Wir werden uns kümmern", sagte er. Die Behörde kann Beräumungen veranlassen.

 

Bilder