Im "Wettkampf" der DRK-Kreisverbandsaktion "Mein Herzblut für meinen Verein – jeder Tropfen zählt" haben bereits drei Vereine den zweiten Aderlass-Termin abgeschlossen. Nach dem aktuellen Ranking führt gegenwärtig der Heimatverein Seehausen, vor dem Förderverein der Feuerwehr Wanzleben. Noch ist aber alles offen, da bei sieben Vereinen der zweite Blutspendetermin noch ansteht.

Wanzleben. Es ist ein "blutiger Wettkampf", und ein Großteil der Teilnehmer hat bereits auf den Stühlen des DRK-Kreisverbandes Wanzleben Lebenssaft gelassen. Jeder der zehn an der Blutspendeaktion teilnehmenden Vereine hat im Aktionszeitraum zwei Termine, um möglichst viel Blut auf seinem Spendekonto zu sammeln. Der Preis: Die Ausgestaltung einer Vereinsfeier mit Spanferkel und Getränken.

Drei von insgesamt zehn Vereinen haben ihren zweiten Termin bereits hinter sich. Denn nach den Seehäusern waren in dieser Woche auch zwei Wanzleber Vereine in der "Tenne" zu ihrem finalen Aderlass angetreten. So konnte der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wanzleben insgesamt 64 Spender und sieben Erstspender mobilisieren. Der Sportverein Blau-Weiß Empor Wanzleben brachte es auf 23 Spender und einen Erstspender.

Vorsitzender des Vereins Rüdiger Petrasch: "Ich darf leider aus gesundheitlichen Gründen nicht spenden. Ich habe Zucker. Umso wichtiger ist es für mich, sich für die Mobilisierung unserer Mitglieder, bei dieser Blutspendeaktion mitzumachen, einzusetzen."

Gereicht hat es für den ersten Platz zwar nicht, aber ohnehin sei die Teilnahme alles, lautet der sportliche Gedanke der SV Blau-Weiß-Anhänger. Es ginge schließlich um das Retten von Leben, stimmte Andrea Hahn vom bislang zweitplatzierten Feuerwehrförderverein Petrasch zu.

Und noch ist auch für den gegenwärtigen Spitzenreiter, den Seehäuser Heimatverein, alles offen. Nach "ihrem" 2. Termin brachten sie es am Ende mit 125 Spendern und 18 Erstspendern auf ein "dickes" Blutspendekonto mit 161 Litern. Aber: Der zweite Termin steht noch für die Vereine in Klein Wanzleben, Wormsdorf, Klein Oschersleben, Kroppenstedt, Eilsleben, Ummendorf und Beyendorf-Sohlen aus.

Gezählt werden dabei alle Blutspender, die das vom teilnehmenden Verein abgestempelte "Blutspende-Kärtchen" bei der Anmeldung zum Aderlass vorlegen. Je Spender wird ein Liter auf dem "gestempelten" Vereinskonto gutgeschrieben. Jeder gewonnene Erstspender wird bei der Auswertung übrigens doppelt gezählt, sprich mit zwei Litern.

Blutspendebeauftragte Sabine Tacke vom DRK-Kreisverband Wanzleben wertete die Aktion schon jetzt als vollen Erfolg. "Umso mehr wir damit zum Blutspenden bewegen können, umso besser ist es", freute sie sich nach dem zweiten Termin für die beiden Wanzleber Vereine.

Der Termin am 14. Juli in Beyendorf-Sohlen steht dann gleichzeitig auch für das Ende des Aktionszeitraumes.

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