Die Sekundarschule Gröningen hat am UNICEF-Projekt "Schulen für Afrika" teilgenommen. Nach der Arbeit in Projektgruppen marschierten die Schüler in den Zuckerpark, um beim Sponsorenlauf Geld für die Hilfsorganisation zu erlaufen.

Gröningen. Mitte der Woche stand die Lernarbeit an der Sekundarschule ganz im Zeichen des UNICEF-Projektes "Schulen für Afrika". 47 Mädchen und Jungen der 7. und 10. Klasse setzten sich zunächst in einem theoretischen Teil mit dem Leben in Afrika auseinander. "Sie erfuhren dabei unter anderem, unter welchen Bedingungen die Kinder in Afrika zur Schule gehen", sagte Lehrerin Erika Seifert, die das Projekt zusammen mit Kolleginnen an die Gröninger Sekundarschule geholt hatte.

Während die Schüler der 7. Klasse in Gruppen von vier bis fünf Kindern Poster zum Thema Leben in afrikanischen Ländern gestalteten, bildete in den Arbeitsgruppen der 10. Klasse das Buch "Die weiße Massai" die Grundlage der Projektarbeit. Wie Lehrerin Carla Stankewitz sagte, sollten sich die Schüler vorstellen, wie eine Fee den Menschen in Afrika drei Wünsche erfüllt, damit sich ihre Lebensumstände verbessern können. Nach der Projektarbeit stellten sich die Schüler gegenseitig in einer Auswertungsrunde ihre Ergebnisse vor.

Danach marschierten die Schüler zum Zuckerpark, wo sie bereits von Sportlehrerin Marita Bauch erwartet wurden. Der Sponsorenlauf stand auf dem Programm des Projekttages. Dabei ging es darum, dass die Schüler möglichst viele der etwa 300 Meter langen Runden laufend zurücklegen. Für jede gelaufene Runde, die von den Lehrerinnen genau registriert wurden, gab es einen bestimmten Geldbetrag in die UNICEF-Spendenkasse. Die Sponsoren hatten die Kinder zuvor bei Firmen, aber auch im Familien- und Bekanntenkreis geworben. Sie stellten die Geldbeträge zur Verfügung, die am Ende die Gesamtsumme von 860,15 Euro ergaben. Davon geht die Hälfte an die Hilfsorganisation, die andere Hälfte bleibt an der Schule, fließt in Projekte und wird die Klassenkasse füllen.

Die besten Ergebnisse erzielten mit 30 gelaufenen Zuckerpark-Runden Linda Ertmer, Jan Kintscher und Pascal Lodahl. "Wir danken allen Sponsoren, die Geld für den Lauf zur Verfügung gestellt haben", sagte Lehrerin Erika Steinert zum Abschluss.

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