Hadmersleben. In sechs Wochen startet in Hadmersleben die 1050-Jahr-Feier. Die einstige Stadt putzt sich heraus. Und so wird es die Bürger freuen, sie haben es auch längst gesehen, dass die Anbindung zum Amt ein neues Angesicht bekam. Ein Schandfleck, direkt an der Ortsdurchfahrt gelegen, ist verschwunden. "Bereits im Juli 2007 haben wir an dieser Stelle gestanden und eine mögliche Sanierung des Areals mit Hilfe des Landes besprochen, da die L 66 involviert ist. Doch eine schnelle Hilfe gab es letztendlich nicht", erinnern sich Hadmerslebens ehemaliger Bürgermeister Gerhard Blume und sein Nachfolger Ulrich Göllner.

In den vergangenen Wochen entstand dort, wo tiefe Schlaglöcher die Zufahrt zum Amt "zierten", ein neues Straßenbett. Das aus der alten Straße gewonnene Pflaster fand in Zufahrten und Randbereichen eine Wiederverwendung. Ein vorhandener Fußweg wurde angebunden und verlängert. Die alten Gleise der Feldbahn, die einst bis zum Amt und zum Schafstall führten, sind als ein Stück Hadmersleber Geschichte erhalten geblieben. Da es in diesem Bereich keinen Regenwasserkanal gibt, wurden kleinere Mulden angelegt, in denen das Oberflächenwasser versickern kann. Eine Baumgruppe wird noch gesetzt.

Die Verkehrsführung bleibt wie gehabt. Überlegungen, das Abbiegen auf die Landesstraße nur in eine Richtung zuzulassen, wurden erst einmal verworfen. Die neue Anbindung des Amtes kostete die Ortschaft Hadmersleben 44 000 Euro.