Sechs Boote haben am Sonntagnachmittag am 29. Oschersleber Boderennen teilgenommen. Trotz des recht kleinen Starterfeldes hatten Hunderte von Besuchern an den Bodeufern ihren Spaß.

Oschersleben. Bereits vier Stunden vor dem Start war die Crew der Oschersleber Sekundarschule V am Bodeufer eingetroffen, um ihr Boot zu Wasser zu lassen. Deshalb so viel vorher, da Lehrer Thorsten Bode und seine Mitstreiter Jasmin Wezke sowie Vanessa und Lucas Schildt das Geisterschiff ja erst zusammenbauen mussten. Denn weil es doch ein recht stattliches Gefährt sein sollte, hatten sie es in drei Teilen gebaut, die erst vor Ort zusammengefügt worden sind. "Wird es auch schwimmen und bis ans Ziel kommen?", wollte ein neugieriger Zuschauer wissen. "Ich hoffe schon", lautete die etwas unsicher wirkende Antwort von Thorsten Bode, der nicht seines Namens wegen seit vier Jahren an der Spaßregatta teilnimmt, wie er versicherte. "Mir und den Schülern bereitet es große Freude, die Boote zu bauen und dann hier zu starten." Und diese Freude wurde dann besonders groß, als sich das Geisterschiff als schwimmfähig erwies und die Besatzung, zu der auch Schulleiterin Siegrid Schubert gehörte, sicher ans Ziel brachte.

Wie auch die anderen fünf Boote sicher ans Ziel kamen, die sich in diesem Jahr am Boderennen beteiligt haben. Allen voran der Ratskahn, der zwar etwas rechtslastig dahin schipperte, aber bis auf ein paar abgerissene Äste keine weiteren Schäden hinterließ. Am Start war zudem abermals die 16-jährige Miriam Gröber, die in diesem Jahr als Alice im Wunderland auf einer bunten Phantasieinsel von viel Beifall begleitet die Bode hinunterpaddelte.

Viel Beifall gab es zudem für Andrea Behrens, Ines Barthen, Doreen Fellner und Jana Heinze. Diese "Oschersleber Mädels" hatten ihr Schiff als so etwas wie ein Rettungsboot für das Oschersleber Freibad gestaltet. Sodass es den vielen Beifall sowohl für die Idee als auch für das Boot selbst gab.

Wie den Zuschauern auch gefiel, dass sich der erst kürzlich gegründete Förderverein des Wiesenparks bei dieser Regatta mit einem eigenen Boot vorgestellt hat.

<6>Und dann waren da noch die Schweinchen Zilli, Billi und Willi, die frei nach einer Kindergeschichte von Elisabeth Shaw mit ihren Häusern aus Stroh, Holz und Stein erfolgreich vor dem Wolf Reißaus nahmen.

<7>Was Janett Gröber, Melanie Hentrich, Patrick und Hannelore Mroß sowie Sebastian Junge schließlich bei den Booten der Erwachsenen Platz 1 einbrachte. Während sich die Jury bei den Jugendlichen entschieden hat, sowohl die Sekundarschule V als auch Miriam Gröber mit Platz 1 zu ehren.<8><9>

   

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