Das neue Jahr ist kaum ein paar Tage alt, da haben die Bahrendorfer und Gäste schon den ersten Höhepunkt im Veranstaltungsjahr hinter sich gebracht: das Neujahrsgrillen vor dem Bürgerhaus.

Bahrendorf. Zum 7. Mal hatte am Mittwoch der Heimatverein "de Bahrndorper" zum Neujahrsgrillen eingeladen. Wieder einmal bewies sich, dass nicht nur die Bahrendorfer Eis und Kälte trotzen, sondern auch zahlreiche Sülzetaler wetterfest sind. Und so füllte sich der Platz vor dem Bürgerhaus wieder gut. Noch am Vormittag hatten Vereinsmitglieder und fleißige Helfer emsig Schnee geschippt und den Platz für das Grillen präpariert, Urlaub und Freizeit geopfert, damit das Neujahrsgrillen wieder ein besonderer Höhepunkt wird.

Grillen unter der 17,5 Meter hohen Tanne

Schließlich wurde in den späten Nachmittagsstunden der große Grill angeheizt, der einmal eigens für diese besondere Veranstaltung geschaffen wurde. Zweifelsohne hatten die Griller Christian Budde, Andreas Muderack und Jens Steinemann die wärmsten Plätze, wobei sich Frierende unter die Heizstrahler, ins Partyzelt oder gar in das Bürgerhaus flüchten konnten.Vereinsvorsitzender der "Bahrndorper", Carsten Loof, begrüßte die Gäste zum inzwischen 7. Neujahrsgrillen. Mit den Einnahmen der Veranstaltung wolle man nach Möglichkeit wieder Sanierungsarbeiten am Kriegerdenkmal und am Männeken Piss unterstützen. Natürlich vergaß der Vereinschef nicht zu erwähnen, dass man sich auch in diesem Jahr unter der schönsten Weihnachtstanne des ganzen Sülzetals zum Neujahrsgrillen versammeln konnte. Immerhin war die Tanne 17,5 Meter hoch, wurde von 397 Lichtern und einem großen Stern geschmückt.

Ein Dankeschön schickte er an seine Mitstreiter vom Heimatverein und viele andere Helfer, ohne die diese Veranstaltung nicht zu stemmen wäre. Schließlich sah man Männer und Frauen stetig zwischen der Küche des Bürgerhauses hin und her flitzen. Sie sorgten für Nachschub am Grill, wo es Bouletten, Würstchen und Fleisch gab. Doch auch Glühwein und andere Getränke mussten aufgefüllt und erhitzt werden. Zudem wurden unermütlich Fischbrötchen zubereitet. Stellvertretend für die fleißigen Küchenfeen seien hier nur Karin Petraschka, Renate Rosentreter, Hannelore Loof und Heidi Altensleben genannt. Und die Mühen der gelungenen Veranstaltung sind schon deshalb schnell vergessen, weil einmal mehr die Bahrendorfer und Gäste das Neujahrsgrillen wiederum gut angenommen haben.

Nun heißt es, einige Wochen zu verschnaufen, ehe die "Bahrndorper" zum nächsten Höhepunkt rufen: Am 1. Mai wird der Maibaum aufgestellt.

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