Altenweddingen. Mit den gestiegenen Temperaturen in den vergangenen Tagen ist wieder Leben auf die Baustelle entlang der neuen Trasse der B 81 eingezogen. Die Plus-Temperaturen in nahezu zweistelliger Höhe nutzten die Straßenbauer, um die vom Winter unterbrochenen Arbeiten an der B 81 fortzusetzen. Da blieb die schwere Technik auch am vergangenen Sonnabend nicht ungenutzt stehen.

Mit dem 13. Januar wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen. "Wir haben es vor Wintereinbruch nicht mehr geschafft, den Binder fertigzufahren", erklärt Polier Michael Bensel von GP Bau.

Mit dem Binder meint er jene Schicht, die der Tragschicht folgt. Die Tragschicht ist mit 14 Zentimeter die stärkste Schicht. Es folgt der Binder mit acht Zentimetern, wie der Fachmann weiter erklärt.

Wie der Polier am vergangenen Sonnabend zudem berichtete, sollte am gestrigen Montag die abschließende Schicht, die Deckschicht, gefahren werden. Dann kommen noch einmal vier Zentimeter hinzu. Damit hat die neue Fahrbahn der B 81 dann eine Stärke von insgesamt 26 Zentimetern. Für Deckschicht und Binder wird ein polymer modifizierter Bitumen verwendet. "Dieser Bitumen wird besonders hart und ist damit für die besonderen Ansprüche und Anforderungen, die an eine stark befahrene Bundesstraße gestellt werden, besonders gerüstet", erklärt der Polier weiter.

Gearbeitet wurde in diesen Tagen auf einer Länge von etwa 4,9 Kilometern. Die neue Fahrbahn, an der bereits im vergangenen Jahr gearbeitet wurde, ist die Richtungsfahrbahn nach Magdeburg.

Im Zuge des vierstreifigen Ausbaus der B 81 zwischen Altenweddingen und Egeln-Nord ist bei Schwaneberg, am Rasthof "Körling", bereits eine neue Brücke entstanden.

Die ursprüngliche Planung für die neue Richtungsfahrbahn sah vor, dass die Asphaltierungsarbeiten noch im alten Jahr abgeschlossen werden sollten, genau wie die geplante Fertigstellung der Bankette West (Mittelstreifen) einschließlich einer Umpflasterung der Schächte.

Mit Beginn des neuen Jahres sollte der Bau der Bankette Ost inklusive der Hamsterleiteinrichtungen beginnen. Die Markierung und Beschilderung war für die 12. oder 13. Kalenderwoche des neuen Jahres vorgesehen. Ob diese Terminkette eingehalten werden könne, darüber entscheidet nun der weitere Witterungsverlauf.

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