Der Wulferstedter Schützenverein lud auch in diesem Jahr zur Grünkohlwanderung ein. Und entgegen aller Wetterkapriolen der zurückliegenden Wochen wanderten so um die 60 kleinen und großen Besucher bei strahlendem Sonnenschein los.

Wulferstedt. "Das super Wetter hat uns während des ganzen Marsches nicht im Stich gelassen", sagte Annedore Lange vom Wulferstedter Schützenverein nach der Braunkohlwanderung und freute sich ganz besonders über die vielen Teilnehmer. Nicht nur Wulferstedter waren der Einladung der Schützen gefolgt, sondern auch Wandersleute aus Hornhausen, Hordorf und Oschersleben. Auch ehemalige Wulferstedter, die bis heute dem Schützenverein treu geblieben sind und in Berlin, Brandenburg oder Osterwieck leben, waren mit von der Partie.

Die überschwemmten Felder und Wiesen taten der Stimmung keinerlei Abbruch, denn kurzfristig wurde die Wanderroute geändert und vorwiegend Betonwege für den Marsch ausgewählt. Die fünf Kilometer lange Wanderung führte vom Schützenhaus in Richtung Breitmeiersche Mühle sowie zu den Windkraftanlagen bei Schwanebeck und wieder zurück.

Für einen kleinen Zwischenstopp, verbunden mit einer Glühweinpause, sorgten Dietmar Töle und Jürgen Tripp und brachten allen Teilnehmern eine willkommene Marschverpflegung.

Im Schwarzen Adler wurde die Gruppe bei ihrer Rückkehr schon von Hans-Jürgen Goppold erwartet, der hier unaufhörlich deftige Grünkohlportionen verteilte. Fast 80 Esser hatten sich bei ihm angemeldet und ließen den Tag zufrieden und in gemütlicher Runde ausklingen.

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