Dort, wo die Ruhe besonders wichtig ist und eine spezielle Akustikdecke jeglichen Lärm schlucken soll, trieb in den vergangenen Wochen ein Marder sein Unwesen. Mehrere Platten in drei Meter Höhe an der Decke der Hohendodeleber Trauerhalle hingen nur noch an einem "angeknabberten" seidenen Faden. Auch einen unschönen Urinfleck hinterließ der Eindringling. Bauamtsleiter Olaf Küpper ist verärgert: "Die Reparatur kostet uns mindestens 500 Euro."

Hohendodeleben. Ein Marder hat unterhalb der Akustikdecke der Hohendodeleber Trauerhalle randaliert und einige Schäden angerichtet. Drei der Deckenplatten hingen nur noch an einem seidenen Faden und drohten aus drei Meter Höhe abzustürzen. Außerdem zeichnete sich ein unschöner Urinfleck an der weißen Decke ab. Bauamtsleiter Olaf Küpper: "Das konnte natürlich nicht so bleiben. Ich habe sofort einen Auftrag für die Reparatur ausgelöst. Aber auch das wird uns wieder mindestens 500 Euro kosten. Geld, das uns an anderer Stelle fehlt." Maurer Ronald Walther hatte gestern mit der Reparatur in drei Meter Höhe begonnen. "Die einzelnen Drähte waren zum Glück noch in Ordnung, nur der Tragedraht war komplett herausgerissen", erklärt der Maurer. In dreistündiger Arbeit hat der Handwerker die Schäden repariert und die Platten gesichert. Den hässliche Fleck an der Decke müsse noch grundiert und gestriechen werden. Handwerker und Bauamtsleiter hoffen, dass der Störenfried inzwischen das Weite gesucht hat.

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