Mit dem Beschluss des gemeinsamen Jahresarbeitsplans ging die erste Mitgliederversammlung 2011 bei der Wefensleber Schützengilde am Wochenende vonstatten. Einige Punkte wurden dabei vom Vorstand durchaus kritisch beäugt.

Wefensleben. Eine positive Formalie konnte Vereinsvorsitzender Sven Wagenführ gleich zu Beginn der Mitgliederversammlung erledigen: Mit Marcel Skowronek wurde zur Freude aller Anwesenden ein neues Mitglied in den Reihen der Schützengilde begrüßt. Personelle Verstärkungen sind immer gern gesehen, zumal man sich auch für 2011 wieder einige kleinere und größere Aufgaben vorgenommen hat. Damit leitete der Vorsitzende auch zum wichtigsten Punkt der Sitzung über: die Darlegung des Jahresarbeitsplans.

Abermals wurden dabei traditionelle sportliche Veranstaltungen auch für die Öffentlichkeit festgezurrt, darunter das Osterpokalschießen oder die Wettbewerbe um den Pokal des Bürgermeisters und den Lappwaldpokal. "Alle anstehenden Arbeitseinsätze zum Erhalt und zur Sanierung des Schützenhauses konnten dagegen leider erstmal nur angedacht werden", erklärte Vereinssprecher Olaf Epkes, "da die Übergabe des Schützenhauses durch Schwierigkeiten in der Verwaltung leider immer noch nicht erfolgt ist."

Einen weiteren Wermutstropfen stelle die kurzfristige Absage des Zeltbetreibers für das Schützenfest dar. "Nach erfolgter Zusage noch im Jahr 2010 wurden nun alle von der Schützengilde bereits geplanten Maßnahmen über den Haufen geworfen", bedauert Epkes. Nun sei es "eine Riesenaufgabe", die Feierlichkeiten neu zu planen, "die wahrscheinlich nur durch das Gewinnen neuer Sponsoren bewältigt werden kann". Auf jeden Fall wolle man alles Mögliche daransetzen um die in Wefensleben lieb gewonne Tradition des Schützenfestes durchführen zu können.

Nach beschlossenem Arbeitsplan wurden noch die letztjährigen Vereinsmeister in den Disziplinen Luftgewehr/Luftpistole sowie KK-Gewehr und 9mm-Pistole geehrt.