Oschersleben. Wer dieser Tage in das neue Oschersleber Domizil des Trink- und Abwasserverbandes marschiert, der wird nicht sogleich den TAV-Wasserexperten begegnen. Vielmehr sind es Salome und Daphne, Adam und Eva sowie etliche andere Figuren, die dort die Besucher in Empfang nehmen. Insgesamt haben im TAV-Foyer gut zwei Dutzend Skulpturen Aufstellung genommen. Allesamt aus Holz und allesamt vom Magdeburger Künstler Martin Hoffmann erschaffen.

Zum Beweis, dass diese Ausstellung nicht nur "Wasser und Kunst" heißt, sondern auch tatsächlich ins Umfeld eines Wasserverbandes passt, steht gleich am Eingang "Ein Narrenschiff", das der 76-Jährige aus dem Holz einer Robinie geformt hat. Andere Skulpturen sind aus Kirsche, Eiche, Esche, Aprikose, Linde oder auch Nussbaum. Entstanden sind all diese Kunstwerke in den zurückliegenden sechs Jahren.

Und die "Drei Äpfel" hat Hoffmann gar erst kurz vor der feierlichen Ausstellungseröffnung fertiggestellt, zu der TAV-Geschäftsführerin Vinny Zielske nicht nur den Künstler, sondern auch etliche Besucher begrüßt hat. In ihrer Eröffnungsrede hat Vinny Zielske unter anderem betont, dass diese erste TAV-Kunstausstellung nicht die letzte sein wird und dass der Zeitpunkt der Eröffnung mit Bedacht gewählt worden sei. "Dieser Tage schicken wir die Gebührenbescheide raus und dadurch werden wir in den nächsten Tagen und Wochen erfahrungsgemäß einen größeren Besucherverkehr haben", sagte die TAV-Geschäftsführerin, bevor Martin Hoffmann den Besuchern sich und seine Kunst etwas näher vorstellte. Was nach dem offiziellen Teil noch bei Schnittchen, Saft und Sekt in individuellen Gesprächen fortgesetzt wurde.

Zu sehen ist die Ausstellung "Holzskulpturen – Wasser & Kunst" bis Mitte April während der TAV-Geschäftszeiten.

Bilder