Wanzleben. Erst kürzlich hat es das Zugunglück bei Hordorf gezeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist, sei es in der freiwilligen Feuerwehr oder bei der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG Süd), die aus Helfern des Sanitätszuges des DRK-Kreisverbandes Wanzleben zusammengestellt wird. Der Sanitätszug, der eine Einsatzeinheit des Zivil- und Katastrophenschutzes im Landkreis Börde ist, braucht regelmäßig neue Mitglieder. Und deshalb möchte der DRK-Kreisverband Wanzleben im April einen neuen Sanitätsdienstlehrgang starten.

Schwerpunkte an den beiden Ausbildungswochenenden (9./ 10. April und 16./ 17. April) werden theoretische Kenntnisse rund um die Erste Hilfe, Herz-Lungen-Wiederbelebung und Einsatztaktik im Schadensfall sein. Auch stehen praktische Übungen auf dem Stundenplan, die zeigen, wie mit verschiedener Einsatztechnik und Fahrzeugtechnik umgegangen sowie ein Verbandsplatz aufgebaut wird. Die Ausbildung findet in der DRK-Kreisgeschäftsstelle Wanzleben, Lindenpromenade 14, statt. Teilnehmen kann jeder ab einem Alter von 16 Jahren. Die aktive Tätigkeit im Sanitätszug beginnt aber erst ab einem Alter von 18 Jahren.

"Bei uns Mitglied zu sein, heißt aber nicht nur Warten auf den Ernstfall", erklärte Stephan Dill, Abteilungsleiter Nationale Hilfsgesellschaft, und verwies darauf, dass auch die Absicherung von Veranstaltungen, zum Beispiel in der Motorsport Arena in Oschersleben, eine wichtige Aufgabe der Sanitäter ist. Zudem wird die kameradschaftliche Gemeinschaft groß geschrieben.

So treffen sich die Mitglieder des Sanitätszuges einmal monatlich zu Dienstabenden, bei denen sie ihr Wissen auffrischen und auch das eine oder andere praktisch üben. Um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, stehen auch zweimal jährlich Einsatzübungen auf dem Dienstplan.

Mehr Informationen zum Sanitätszug und zum Sanitätsdienstlehrgang gibt es bei Stephan Dill vom DRK-Kreisverband Wanzleben unter der Telefonnummer (03 92 09) 63 90.