Kloster Gröningen (rfs). Die Walpurgisnacht, seit der Wende fast immer von der Kloster Gröninger Feuerwehr organisiert, scheint sich als Frühlingsrenner im Dorfleben zu etablieren. Wie bereits im Vorjahr gab es bei der Organisation im Vorfeld eine rege Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren Dalldorf, Gröningen, Kloster Gröningen und dem Kulturausschuss der Stadt, vertreten durch die Kloster Gröningerin Melanie Hecht und die Gröningerin Irmtraud Wieneke.

Ein großer Teil der fast 600 Gäste kam, in schützender Begleitung der Feuerwehren, mit einem Hexenumzug auf der ehemaligen B 81 nach Kloster Gröningen, um dort die Nacht der Nächte zu feiern. Nach kurzer Ansprache durch die "Chefhexe" Melanie Hecht und Bürgermeisterin Renate Hillebrand wurde der riesige Feuerkorb mit trocknem Knorpelholz entzündet. Diese wohlwollende Strahlungswärme fachte die 13 kleinen und großen Hexen so richtig an, und sie zeigten ihr hexentypisches Gehabe und tänzerisches Können. Mit rasender Geschwindigkeit umkreisten sie unter Beifall und Gekreische der Zuschauer das Feuer. Zum Dank wurde viel Beifall geklatscht und Chefhexe Melanie vom Kulturausschuss der Stadt überreichte kleine Geschenke für die tolle Vorführung. Diese Vorstellung war auch der Auftakt für eine gesellige Walpurgisnacht, unterstützt durch den Betreiber des Gröninger Kulturhauses, Fabian Stankewitz und Team sowie den Halberstädter Stadtbläsern. Neben Stockkuchen, Fischbrötchen, Schmorwurst von der Feuerwehr, gab es auch Ofenkartoffeln aus Adersleben.

"Da der Abend als gelungen bezeichnet werden kann, sei allen Helfern recht herzlich gedankt", freute sich Bürgermeisterin Renate Hillebrand.

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