Die Oschersleber Goethe-Grundschule ist seit gestern ganz offiziell eine "Gesunde Schule". Dieses Zertifikat ist ihr am Nachmittag von der Landesvereinigung für Gesundheit verliehen worden, nachdem die Schule am Vormittag von Gesundheitsexperten der Landesvereinigung genau unter die Lupe genommen worden ist.

Oschersleben. Jeden Monat bereitet eine Klasse ein gesundes Frühstück für alle Kinder der Schule vor, zweimal im Monat gibt es vom Schulträger frisches Obst und Gemüse und am schuleigenen Trinkbrunnen steht jederzeit frisches Wasser zur Verfügung. Weiterhin hat jede Klasse einen Frühstücksberater und einen Fitnesstrainer aus den eigenen Reihen, besteht für die Kinder wöchentlich einmal in der Hofpause ein besonderes Sport- und Spielangebot nebst Wassertreten und gibt es für alle Schüler ergonomische Sitzkissen. Das alles und noch viel viel mehr steht im "Qualitätsbericht zum Gesundheitsaudit", mit dem sich die Oschersleber Grundschule "Johann Wolfgang von Goethe" nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit um die Zertifizierung "Gesunde Schule" beworben hat.

Und gestern nun kam eine fünfköpfige Expertenkommission der Landesvereinigung für Gesundheit, um sich alles vor Ort anzusehen. "Wir haben sofort gespürt, dass uns hier heute kein Theater vorgespielt wird, sondern in dieser Schule für die Gesundheitsförderung sehr viel getan wird", urteilte Volker Hesse von der Landesvereinigung und stellte schon nach den ersten beiden Stunden gemeinsam mit seinen Expertenkollegen fest: "Die Goethe-Schüler lernen und leben sehr gesund."

Dieses Urteil hat sich im Laufe des Tage noch gefestigt, nachdem die Jury in weiteren Klassen hospitiert und sich die Sport- sowie Bewegungsangebote und vieles mehr angesehen hat wie auch viele Fragen von Schulleiterin Petra Schmidt und deren Mitstreitern sowie vor allem von den Kindern beantwortet bekam. So dass am Ende Volker Hesse und seine Leute der Schulleiterin das Zertifikat "mit großer Freude" überreicht haben.

"Wir sind sehr glücklich darüber und werden auch in Zukunft alles unternehmen, um dieser Zertifizierung gerecht zu werden", sagte Petra Schmidt und fügte hinzu: "Ich möchte mich bei allen bedanken, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben, vor allem bei unserer pädagogischen Mitarbeiterin Bettina Tusche, die das Projekt geleitet hat."

 

Bilder