Warsleben. Am nächsten Sonnabend, den 15. Mai, wird das Naturbad in Warsleben um 10 Uhr nach der langen Winterpause wieder mit einer zünftigen Party eröffnet. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits auf Hochtouren. So wurde der Weg zum Bad schon ausgebessert. Einige Ladungen frischer Sand sorgen dafür, dass auch der Standbereich rund um den See zum Verweilen einlädt.

Wie von Bürgermeister Karlheinz Röper zu erfahren war, sind die Gemeindearbeiter mit einem Boot auf dem See unterwegs. Mit Harken rücken sie Pflanzen zu Leibe, die vom Grund des Sees aus nach oben wachsen und bei Badegästen nicht sehr beliebt sind.

"Natürlich spielt das Thema Sicherheit in einem Naturbad eine zentrale Rolle", sagte Röper. Durch Vandalismus wurden im Winter Bänke, Sonnenschirme und anderer Müll in den See geworfen. Auch wenn bereits alles Sichtbare entfernt wurde, wollten Bürgermeister und Gemeinderat auf Nummer sicher gehen und nahmen zu den Orca-Tauchern aus Oschersleben Kontakt auf. Am Sonnabend suchte der erfahrene Oschersleber Taucher Heiko Fritzsche den Grund des Naturbades ab. Gesichert wurde der Tauchsportler dabei am Ufer durch seinen Tauchpartner Hans Werner. Im Neopren-Anzug sowie mit einer starken Lampe und ausreichend Atemluft im Drucklufttank konnte der Unterwasserausflug beginnen. Systematisch erkundete der Taucher, der auf eine 30jährige Erfahrung zurückblicken kann, den Grund des Sees. Besonderes Augenmerk legte Fritzsche auf den Bereich um die zwei Sprungtürme. Dabei hielt er in bis 3,20 Metern Tiefe insbesondere nach allem Ausschau, was die Badegäste gefährden könnte. Nach gründlicher Suche im nur 12 Grad warmen Wasser, konnte Heiko Fritzsche Entwarnung geben. Einem ungetrübten Badespaß steht nichts entgegen.

Bürgermeister Karlheinz Röper bedankte sich nach dem Tauchgang bei Heiko Fritzsche und Hans Werner für ihren Einsatz.