Oschersleben (mm). Der Regionalverband Ohre-Börde der Volkssolidarität wählte am Mittwoch in Oschersleben für die Dauer von vier Jahren einen neuen Beirat. Dem höchsten Gremium der Volkssolidarität im Landkreis Börde gehören an: Marlis Brokate, (Seehausen), Karin Handorf, (Magdeburg), Ulrich Hoppe, (Oschersleben), Wolfgang Klemens (Oschersleben), Gerda Plettner (Großalsleben), Ursela Prüße (Harbke), Horst Riethausen (Domersleben), Gunther Tell (Harbke), Fritz Thunemann (Wanzleben), Monika Vetter (Harbke), Heidemarie Fritsch (Oschersleben) (Tätigkeit ruht bis Renteneintritt) und Heidrun Schöntaube (Bülstringen). Die beiden Letztgenannten sind zurzeit hauptamtlich bei der Volkssolidarität im Regionalverband Ohre-Börde beschäftigt und lassen ihre Arbeit im Beirat bis zum Eintritt ins Rentenalter ruhen.

Monika Vetter übernahm wieder den Vorsitz des Beirates, neuer Stellvertreter wurde Wolfgang Klemens.

"Können wir es uns leisten soziale Aufgaben zu übernehmen, die uns nicht bezahlt werden?", fragte Burkard Steinäcker, Landesgeschäftsführer der Volkssolidarität, der die Organisation im Auf- beziehungsweise Umbruch sehe. Die Volkssolidarität habe 20 Jahre nach der Wende erfolgreich gearbeitet, was allerdings weiter so nicht möglich sei, da die Volkssolidarität die Arbeit für die Kommunen leiste. "Wir müssen Eigenkapital haben für neue Aufgaben", bestimmte er den neuen Kurs. Ebenso verdeutlichte Steinäcker, dass der gegenwärtige Mitgliedsbeitrag von 2,01 Euro nicht ausreiche, um die zu erbringenden Leistungen zu finanzieren. Dennoch sehe er die Zukunft der Volkssolidarität nicht düster, da der Verband in neuen Strukturen leistungsfähiger sein werde.

Im ländlichen Raum wie dem Landkreis Börde sei es der Verband, der sich für die älteren Bürger engagiere.