Meyendorf. Bei einem Vor-Ort-Termin mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises ist gestern entschieden worden, eine zweite große Buche auf dem Gelände des Kloster Meyendorfs zu entfernen. " Zu unser aller Schutz wird der Baum gefällt. Bei drei weiteren werden trockene Äste weggenommen ", erklärte Inge Kraus, Geschäftsführerin im Betreuungszentrum Kloster Meyendorf.

Die Entscheidung die 20 Meter hohe Buche, die in Nachbarschaft des am Donnerstagnacht umgestürzten Baumes steht, fällen zu lassen, traf Holger Beetz von der Unteren Naturschutzbehörde. " Der Baum weist einen starken abgestorbenen Holzbestand auf und hat bereits eine Schräge. Da am Weg Besucherverkehr herrscht, besteht hier handlungsbedarf ", sagte Beetz auf Volksstimme-Nachfrage. Er sah sich auch die Bäume rund um das Kloster genau an und stellte bei der umgestürzten 25 Meter hohen Buche fest, dass selbst mit einem speziellen Messverfahren das plötzliche Umkippen des Baumes nicht vorhersehbar gewesen wäre. " Der Baum stand voll im Holz. Das Problem : Die Wurzel des Baumes war zerstört und der Baum hatte so seinen Stand verloren ", erklärte der Mitarbeiter. Bei drei weiteren Bäumen, die ebenfalls auf dem privaten Gelände des Betreuungszentrums stehen, soll laut Behördenaussage eine Kronenpflege erfolgen. Die Aufgabe der Fällung haben nun die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Remkersleben. Wehrleiter Andreas Uhde muss dazu die Technik besorgen.

Die große über 20 Meter hohe Buche war beim Osterfeuer am 1. April gegen 22 Uhr überraschend bei windstillem Wetter auf die Wiese gestürzt. Verletzt wurde dabei aber niemand.