Wanzleben/Meyendorf. Zur Gefahrenabwehr haben Ende vergangener Woche in zwei Gemeinden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Wanzleben und Remkersleben ihre Motorsägen angeworfen und zwei alte Bäume gefällt.

Wie Sven Nevermann von der Freiwilligen Feuerwehr Wanzleben weiter mitteilte, waren die Kameraden zu einem Baum hinter der Kindertagesstätte der Sarrezwerge gerufen worden. Der morsche Baum musste mit der Motorssäge fachmännisch beseitigt werden, da dieser drohte auf einen Zaun zu stürzen sowie auch eine Gefahr für Passanten darstellte. Zunächst hatten die Feuerwehrmänner mit Hilfe der Seilwinde des Rüstwagens den Baum umgezogen, so dass dieser nicht mehr auf den Zaun stürzen konnte. Anschließend zersägten ihn die Feuerwehrmänner mit einer Motorkettensäge. Das Schauspiel haben übrigens auch die Kinder der Kita Sarrezwerge aus sicherer Entfernung beobachten können.

Auch im Park des Kloster Meyendorfs rasselten die Kettensägen. Hier hatten sich zehn Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Remkersleben eingefunden, um einen von der Unteren Naturschutzbehörde zum Fällen freigegebenen Baum zu beseitigen. Dieser stellte aufgrund seines Zustands und Alters eine Gefahr dar. Der 25 Meter hohe Nachbarbaum war ohne äußere Einflüsse während und nahe des Osterfeuers am Gründonnerstag plötzlich umgestürzt. Verletzt wurde zum Glück niemand. ( Volksstimme berichtete ) Allerdings sahen sich daraufhin Experten die Bäume im Umfeld des Klosters an, um eine Wiederholung eines solchen Vorfalls zu vermeiden. Die Aktion haben die Remkersleber Kameraden gleich als Übungsstunde genutzt, um den Umgang mit der Technik zu trainieren. Der zirka 20 Meter hohe Baum wurde anschließend fachkundig zerkleinert und steht den Kameraden der Wehr als Brennholz zur Verfügung.