Klein Wanzleben. 19 Auszubildende im Grundlehrgang zum Feuerwehrmann werden in drei Tagen ihre Abschlussprüfung antreten. Dann wird sich zeigen, ob die Grundkenntnisse aus dem Feuerwehr-ABC sitzen und die praktischen Übungen Erfolg hatten.

Die letzte praktische Ausbildung gab es jetzt am Klein Wanzleber Gerätehaus. In diesem Teil der Ausbildung vermittelten die Kameraden Henning Helmecke, Volker Sievers, die Brüder Mathias und Martin Kotter von der Freiwilligen Feuerwehr Klein Wanzleben, die Kameraden Christian Bema und René Giese aus Wanzleben, der Kamerad Detlef Heine aus Ampfurth sowie der Kamerad Torsten Engelhardt aus Klein Germersleben die Grundkenntnisse der Gerätekunde sowie das richtige Verhalten beim Vorgehen im Löscheinsatz.

Während eine Gruppe im Stationsbetrieb die Schachtrettung mittels einfacher Geräte von einem Feuerwehrfahrzeug erlernte, übte eine andere Gruppe den Einsatz und das Aufstellen von in der Feuerwehr üblichen Steckbzw. Schiebeleitern.

Weitere Stationen waren das richtige Öffnen von Türen im Brandfall, das Absuchen nach Personen mittels Wärmebildkamera in verdunkelten Räumen, sowie die richtige Handhabung der Stiche und Bunde ( Seilrettung ) in der Feuerwehr. Große Überwindung gehörte sicherlich bei jedem einzelnen der 19 Auszubildenden dazu, sich vom ehemaligen Schlauchturm der Klein Wanzleber Wehr aus einem in etwa acht Meter Höhe befindlichen Fenster mittels Feuerwehrsicherheitsgurt und Feuerwehrleine selbst zu retten. Inzwischen haben alle 19 Kameraden die Grundkenntnisse des Feuerwehr-ABC ´ s erlernt und müssen ihre Kenntnisse, die sie in den letzten vier Wochen vertieft haben, am kommenden Sonnabend bei der Abschlussprüfung unter Beweis stellen.