Zurzeit laufen die Vorbereitungen für den dritten Bauabschnitt zum Straßenausbau der B 246 a von der Bahnhofstraße über den Geschwister-Scholl-Platz bis in die Straße Vor dem Hohen Tor. Während der Landesbaubetrieb die Bundesstraße in Wanzleben ab dem Frühsommer erneuern will, wird die Stadt den Gehweg ausbauen. Dazu wurden nun die ersten Vorbereitungen getroffen. Fünf Baume sind bereits gefällt worden. Auch ein 500 Meter langer Radfahrstreifen wird an dieser Stelle geschaffen.

Wanzleben. Die Mitarbeiter der Stadtwerke haben vor rund einer Woche in Höhe des Wanzleber " Katzenparkes " entlang der Bahnhofstraße in Vorbereitung auf die geplante Fortführung der Baumaßnahme an der B 246 a innerorts fünf Linden abgeholzt. Die Ein-Euro-Jobber der Kommunalen Sanierungsgesellschaft schredderten hier in dieser Woche die Holzreste.

Die Stadtwerke-Mitarbeiter hatten die Holzfällarbeiten trotz der klirrenden Kälte durchgezogen, weil laut Verordnung des Umweltamtes Bäume in denen Vögel brüten nicht mehr gefällt werden dürfen. " Im Frühjahr wenn das Wetter wieder offen ist, soll die Bahnhofstraße samt der Nebenanlagen weiter ausgebaut werden. Bis dahin hätten wir mit den Fällarbeiten nicht warten können, da dann bereits die Vogelbrutzeit begonnen hätte ", erklärt Rüdiger Petrasch vom Bauhof der Wanzleber Stadtwerke.

Pressesprecher im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Harald Kreibich, erklärte gestern auf Nachfrage der Volksstimme, dass der Startschuss für die Baumaßnahme hier voraussichtlich im Juni dieses Jahres fällt. Die Baulängen umfassen beispielsweise den Ausbau von rund 350 Meter der Fahrbahn der B 246 a, Bahnhofstraße bis in die Straße Vor dem Hohen Tor, einschließlich dem Anlegen von Geh- und Radwegen, der Erneuerung der Grundstückszufahrten sowie der Errichtung neuer Bushaltestellen.

Auch 500 Meter für den Radfahrstreifen zur Sicherung des Schülerverkehrs entlang der Westseite der B 246 a sind geplant. Auch die Anschlüsse auf einer Länge von 123 Metern der einmündenden Straßen jeweils bis zum Ausrundungsende ( Thomas-Müntzer-Straße, Geschwister-Scholl-Platz, Windmühlenbreite, Raßbachplatz, Johann-Wolfgang-v .-Goethe-Straße ) sind Teil der Baumaßnahme. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt rund 900 000 Euro. Den Löwenanteil trägt der Bund, davon zahlt die Gemeinde 260 000 Euro als Eigenanteil zum Ausbau der Nebenanlagen.