Bei Temperaturen, wie sie derzeit draußen vorherrschen, möchte man vielleicht noch gar nicht an längere Radtouren denken. Aber auch die Saison der Radfahrer kommt wieder und deshalb sitzt man jetzt auch in Wanzleben bereits über den Plänen für die nächste Aller-Elbe-Spritztour. Im vergangenen Jahr waren zahlreiche Teilnehmer in Wanzleben und den Nachbarorten gestartet.

Wanzleben. Fest steht bereits : Es wird auch in diesem Jahr eine Aller-Elbe-Spritztour geben. Termin für die vom Landkreis organisierte Veranstaltung wird Sonntag, 2. Mai, sein. Wie der Tourismusbeauftragte der Einheitsgemeinde Stadt Wanzleben-Börde, Klaus Wrüske, erklärte, wird auch die Einheitsgemeinde mit ihren Ortschaften in diesem Jahr wieder bei der Sternfahrt dabei sein. Wie im vergangenen Jahr wird es mehrere Routen geben, eine davon ist die Sarretour, die in Wanzleben startet und dann ähnlich dem Konzept des vergangenen Jahres mehrere Ortschaften der Einheitsgemeinde tangiert und sich in Richtung Altenhausen fortsetzt. Am Ziel wird es ein Fest geben, an dem auch wieder verschiedene Majestäten aus dem Landkreis teilnehmen werden.

Ein kleiner Rückblick : Die Teilnehmer, die im vergangenen Jahr am 3. Mai auf die Räder stiegen und sich auf der Sarretour dem Ziel am Ponyschloss in Altenhausen entgegenbewegten, waren begeistert. Schon sehr zeitig waren an diesem Tag die Radler an der Alten Feuerwache in Wanzleben aufgebrochen, ehe sich ihnen auf ihrem Weg über größtenteils gut ausgebaute Strecken die Klein Wanzleber anschlossen. Bei einer Rast in Dreileben trafen sie auf weitere Radfahrbegeisterte aus Groß Rodensleben. Gemeinsam wurden bei bestem Radfahrwetter die restlichen Kilometer quer durch den Landkreis bewältigt. Im Gepäck hatten die Wanzleber einen Krug voll Sarrewasser, die Radler aus dem Groß Rodensleber Ortsteil Hemsdorf hatten vor Fahrtantritt einen Kanister Wasser aus dem Flüsschen Schrote geschöpft. Beides wurde dann am Ziel in Altenhausen gemeinsam mit dem Wasser aus anderen Flüssen des Landkreises in einen Teich des Schlosses geschüttet.

Die Sarretour war im Vorjahr eine von vier Routen, auf denen sich die Radfahrer dem Ziel näherten. Weitere Radwanderer kamen aus Richtung Oschersleben, Weferlingen und Wolmirstedt in Altenhausen an, um dann ein buntes Familienfest zu erleben.

" Wir werden auch in diesem Jahr wieder Wasser aus der Sarre schöpfen, das die Klein Wanzleber Zuckerfee dann in Altenhausen in den Teich schütten kann ", ist sich Klaus Wrüske heute schon sicher. Trotzdem er weiß, dass die Radler der Sarretour im vergangenen Jahr eine große Gruppe waren, hofft er als Organisator der Sarretour in diesem Jahr noch auf mehr Resonanz. " Vielleicht kommen auch noch Radfahrer mit aus den Ortschaften, die im vergangenen Jahr noch nicht vertreten waren ", sagte er und wies darauf hin, dass auch in diesem Jahr ein Rücktransport organisiert wird, damit die Teilnehmer nur eine Strecke bewältigen müssen.

Die Feuerwehren der Einheitsgemeinde werden das Vorhaben unterstützen. " Im vergangenen Jahr haben viele gesagt, dass sie auch mitgekommen wären, wenn sie gewusst hätten, dass sie nur die Hinstrecke radeln müssen ", so Wrüske, der hofft, dass möglichst viele sich den Termin am 2. Mai bereits jetzt im Kalender eintragen.