Quedlinburg / Wanzleben ( skr ). Bei der Regionalmeisterschaft des bundesweiten 13. Erdgaspokal haben die Wanzleber Schülerköche Fabian Schalles, Jenny Reuer, Jennifer Förster und Willy Heinrich aus der 8. und 9. Klasse gestern Nachmittag in Quedlinburg Bronze erreicht. Die ebenfalls für den Raum Magdeburg qualifizierten Mannschaften aus der Sekundarschule " Waldring " aus Haldensleben und der Sekundarschule " Thomas Müntzer " aus Wernigerode lagen am Ende um eine kleine " Messerspitze " vorn und wurden zur Siegermannschaft bzw. zum Zweitplatzierten gekürt. Das Wernigeröder Team darf nun im März zur Landesmeisterschaft des 13. Ergaspokals der Schülerköche fahren. Um den Einzug in die Magdeburger-Meisterköche-Regionalmeisterschaft hatten seit Herbst 2009 zwölf Teams gekämpft.

Eine dreiköpfige Fachjury vom Verband der Köche Deutschlands unter Vorsitz des Magdeburger Profikochs Christian Ulrich hatte auch in diesem Jahr die kulinarischen Leistungen der jungen Weißmützen bewertet. Alle drei Teams mussten die bundesweit einheitliche Wettbewerbsaufgabe meistern : Binnen zwei Stunden wurde ein Drei-Gänge-Menü für vier Personen aus einer Fisch-Vorspeise, einem Hackfleischhauptgericht sowie einem Quarkdessert frisch zubereitet. Die Wanzleber Regionalfinalisten kochten ihr Menü unter dem Motto " Eine Seefahrt die ist lustig. " Den Wanzleber Jungköchen ermöglichten regionale Sponsorengruppen die Teilnahme an diesem Kochwettbewerb. Ihnen war 2009 erstmals ihr Hauptsponsor unter anderem für die 1200 Euro Startgeld abgesprungen, so dass die Schule mehrere Aktionen startete, wie beispielsweise einen Kuchenbasar, um das Geld für die Startgebühr für den Schüler-Wettbewerb zusammenzubekommen. Das Engagement zahlte sich aus. Koch Rainer Saß vom Wanzleber LBZ hatte mit dem Sekundarschülern das Menü vorbereitet. Bei diesem Wettbewerb kochen in diesem Schuljahr knapp 1000 Siebent- bis Zehntklässler in 244 Teams aus 13 Bundesländern in rund 150 Einzelwettbewerben mit. Von insgesamt mehr als 10 000 ehemaligen Teilnehmern haben etwa zehn Prozent bislang einen Ausbildungsplatz in der Gastronomie bekommen.