Seehausen ( skr ). Auch das zweite Öko-Knutfest war aus Sicht des Seehäuser Heimatvereins ein voller Erfolg. In diesem Jahr waren es laut Ortschef Eckhard Jockisch ebenfalls rund 100 Weihnachtsbäume, die wie im Vorjahr auf dem Gelände der Feuerwehr zerschreddert wurden. Die rund 100 Gäste genossen das Winterwetter am wärmenden Schwedenfeuer bei einem Glühwein. Trotz des heftigen Schneefalls haben die Mitarbeiter des Bauhofes Seehausen und die Kameraden der Wehr am Schredder ganze Arbeit geleistet. Mit lautem Getöse hat der " Häckselwolf ", den sich die Gemeinde wieder bei der Kommunalen Sanierungsgesellschaft in Wanzleben ausgeborgt hatte, die Weihnachtsbäume zu Kleinholz verarbeitet. Das Öko-Knutfest gab es im vergangenen Jahr das erste Mal, nachdem 2008 wegen des großen Feuers ein Verbrennen der Weihnachtsbäume ganz nach dem schwedischen Vorbild untersagt wurde. Nach Meinung des Umweltamtes wäre die Luftsverschmutzung zu groß und so wurde das " Weihnachtsbaum-Verbrennen " verboten. Der Seehäuser Heimatverein und die Freiwillige Feuerwehr Seehausen wollten sich dadurch nicht vom Brauch abbringen lassen und riefen kurzum das Öko-Knutfest ins Leben.