Vor allem wasserdichtes Schuhwerk brauchen einige Hadmersleber, die an der Römer-Siedlung eine Garage nutzen. Der Weg zu ihren Autos ist reich an Pfützen. Stellenweise ist es kaum noch möglich, diesen mit einem große Schritt auszuweichen. Es ist der Punkt gekommen, wo es den Bürgern reicht.

Hadmersleben. Schon in der Novembersitzung des Stadtrates hatte Bürgermeister Ulrich Göllner berichtet, dass Helmut Bardick im Namen der anderen Garagenbesitzer an der Römer-Siedlung das Problem mit der schlechten Zuwegung in der Bürgermeistersprechstunde vorgetragen hat. Der Weg zu den Garagen ist voller Pfützen. Hat es besonders viel geregnet, läuft das Wasser bis in die Garagen, denn durch das häufige Aufbringen von Schotter oder Splitt, ist das Niveau des Areals höher als die Einfahrten der Garagen. " Dass mit dem Splitt ist ja alles gut und schön, doch die Wirkung ist gleich Null. Die Löcher sind ruckzuck wieder da. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass sich die kleinen Steine des Splitts in den Schuhsohlen festsetzen und man den Dreck noch zu Hause unter den Füßen hat ", meint Helmut Bardick.

Er äußert auch sein Unverständnis darüber, dass sogar die schweren Fahrzeuge der Müllabfuhr über das Areal des Garagenkomplexes fahren. Dem Hadmersleber reicht es so langsam aber sicher. Seit mittlerweile zwei Jahren macht er immer wieder auf das Problem aufmerksam. Vor mehr als einem halben Jahr war er beim stellvertretenden Bürgermeister Urban Jülich, im November beim Bürgermeister Ulrich Göllner.

Auch Familie Frank Ruch, die unmittelbar an der Zufahrt zum Garagenkomplex wohnt, hat sich schon einmal an die Verwaltungsgemeinschaft gewandt und dort das Problem angesprochen. Die Umfriedung ihres Grundstücks ist stets mit Dreck bespritzt.

Die Zufahrt zum Garagenkomplex hätte eigentlich mit der Sanierung der Römer-Siedlung geklärt werden können. Dann hätte man auch die Zufahrt mit saniert. Doch das Vorhaben Römer-Siedlung ist verschoben, die Stadt hat seit zwei Jahren keinen genehmigten Haushalt. Wenigstens gibt es seit gut einem halben Jahr eine Beleuchtung am Garagenkomplex. Ein Lampe wurde installiert.

Bereits in der November-Sitzung hatte Ulrich Göllner mitgeteilt, dass er das Problem an das Baubetriebsamt weitergeleitet hat. Die Verwaltungsgemeinschaft Oschersleben wolle im nächsten Jahr wieder einen Wegehobel ausleihen. Damit solle das Areal so abgeschoben werden, dass das Niveau wieder niedriger wird und das Wasser besser ablaufen kann.

Wie der Leiter des Baubetriebsamtes hinzufügt, gab es inzwischen auch einen Vororttermin. Steffen Czerwienski bringt auch den Wegehobel ins Spiel. " Eine nachhaltigere Lösung gibt es aus Kostengründen derzeit nicht. Bis der Wegehobel zum Einsatz kommt, wird der Betriebshof noch einmal eine größere Aktion zur Reparatur der Zufahrt starten. Aber die ist bei dieser Witterung nun mal nicht möglich ", so Czerwienski.

Was Helmut Bardick und auch Familie Ruch ärgert, ist die Tatsache, dass sie auf ihre Hinweise keine Antwort bekommen. Dabei ist es ja nicht so, dass sich nicht doch etwas getan hätte. Ein Anruf, ein Brief und die Bürger hätten gewusst, dass sich jemand kümmert, dass das Problem nicht im Sande verlaufen ist.