Klein Wanzleben ( skr ). Die Baumaßnahme an den Dächern des Altarraumes und der Sakristei der St .-Johannis-Kirche in Klein Wanzleben konnte in der vergangenen Woche abgeschlossen werden.

Neben der Neueindeckung der Dächer sowie dem Austausch von Dachstuhlanteilen wurden noch notwendige Steinmetzarbeiten an der Kirchenfassade vorgenommen. Denn : Bei der Fassade drohten größere Gesimssteine abzurutschen und in die kleineren Dächer zu stürzen, berichtet Knut Freese vom Gemeindekirchenrat. Diese Steine wurden neu befestigt oder ausgetauscht. Zudem wurde die Fassade mit speziellem Mörtel verfugt. Hier lag auch das Problem dieser Baumaßnahme, denn der Mörtel benötigt zum Abbinden 14 frostfreie Tage. " Was das Wetter betrifft, hatten wir Glück. Der Frost zog erst vor einer Woche ein, so dass wir hier keine Probleme hatten ", sagt Freese.

Größere Mengen Holz am Dachstuhl mussten ebenfalls ausgetauscht werden. Die Dachdecker zogen speziell nach den Vorgaben der Denkmalbehörde besondere Dachziegeln auf die Teildächer.

Die gesamte Baumaßnahme beläuft sich auf 36 000 Euro. Wobei 20 000 Euro von der AKB-Stiftung der Familie Büchting stammt, 10 000 Euro von der Gemeinde Klein Wanzleben, 3700 Euro vom Kirchenkreis Egeln sowie 2300 Euro aus Eigenmitteln der Kirchengemeinde Klein Wanzleben.

Knut Freese : " Eine sehr gute Betreuung erfuhren wir durch die begleitende Architektin, Elke Weinrich aus Wernigerode. " Sie arbeite sehr gut mit dem Kirchenkreis und dessen Baupfleger zusammen, vermittelte zwischen den Ansprüchen der Denkmalbehörde, des Kirchenkreises und der Umsetzung vor Ort. Für das nächste Jahr ist die Sanierung des Kirchturmes geplant. Hierfür sind rund 65 000 Euro vorgesehen. 2011 soll dann das Projekt " Hauptdach " in Angriff genommen werden. Die Kosten für die Sanierung werden sich auf 200 000 Euro belaufen. " Die Finanzierung dieser Projekte läuft wieder über private Spenden, auch von der Gemeinde Klein Wanzleben erhoffen wir uns Unterstützung, sowie vom Kirchenkreis und vom Land. Auch die Nordzucker AG prüft wie sie finanziell zum Erhalt der Kirche beitragen können ", berichtet Freese.