Von Constanze Arendt

Mit viel Vergnügen nutzen die Bazillen nun wieder ihren Ausgang und hüpfen von einem zum anderen. Überall hört man es schniefen und husten, manch einen hat es sogar so sehr erwischt, dass er das Bett hüten muss und vom gesellschaftlichen Weihnachtstrubel erstmal nicht so viel mitbekommt. Vielleicht war es zuvor auch ein wenig zu viel des Trubels, denn die Eiseskälte der vergangenen Tage mischte sich gern unters Volk, bis das endlich zu frieren begann. Da war es für den einen oder anderen bereits zu spät. Die Füße waren kalt und der Erkältung Einhalt geboten. Jetzt helfen nur noch vom Arzt verschriebene Pillen oder die Hausmittelchen, auf die schon die Oma vor Jahrzehnten schwor. Die heiße Zitrone zum Beispiel. Schließlich will doch ein jeder zum Fest der Feste wieder fit sein.