Schleibnitz ( skr ). Für die Verbindungsstraße zwischen Schleibnitz und Langenweddingen sollen im Frühjahr die Bauarbeiten zum Ausbau der Straße beginnen.

Die Fördergelder für die Maßnahmen stehen bereits zur Verfügung, erklärte diese Woche Landesbau- und Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre der Volksstimme. Bereits in einem ersten Bauabschnitt waren in diesem Jahr schon die Kirschbäume entlang der Straße zur Vorbereitung der Bauarbeiten gefällt worden.

2010 soll nun die Straße in einem Ruck auf eine Breite von sechs Metern ausgebaut und auch fertiggestellt werden. Lediglich die neuen Baumpflanzungen könnten voraussichtlich erst 2011 erfolgen. Verantwortlich für die Baumaßnahme ist der Straßenbaubetrieb des Landkreises. Die Förderung der Baumaßnahme wurde nach Angaben Daehres auch möglich, weil die Straße im Fall einer Sperrung der B 81 als mögliche Umleitungsstrecke eine mögliche Schlüsselstellung einnehmen könnte.

Als mögliche Schwierigkeit könnte sich noch der Bahnübergang der Strecke Magdeburg-Halberstadt an der Stelle herausstellen.

Denn im nächsten Jahr will die Bahn die Strecke ausbauen und zeitgleich müsste auch der Bahnübergang erneuert werden. Landesbauminister Karl-Heinz Daehre : " Da gibt es noch Klärungsbedarf ". Aus diesem Grund sollen die Arbeiten an der insgesamt fünf Kilometer langen Straße auch zunächst von Schleibnitz aus beginnen. Von dort aus gesehen befindet sich das längere Stück bis zum Bahnübergang. Bis zur B 81 sind es dann nur noch wenige hundert Meter. Das kleinere Stück werde dann zum Schluss saniert, erklärte Karl-Heinz Daehre.

Ingesamt wurden bereits in diesem Jahr in die Straßenbaumaßnahme für die Fällung der Bäume und die Planungsleistungen rund 100 000 Euro ausgegeben. Bis 2011 soll die Sanierung der Straße sowie der Bau der angrenzenden Gräben für Regenwasser insgesamt 1, 9 Millionen Euro gekostet haben.

Die Bauarbeiten an der Verbindungsstraße zwischen Schleibnitz und Langenweddingen waren auch Thema im letzten Stadtrat. Christian Kärsten aus Schleibnitz forderte in der Einwohnerfragestunde die Stadträte dazu auf, sich als Ortschaftsräte in der neuen Einheitsgemeinde für einen Radweg entlang der Straße einzusetzen. " Doch dazu hat der Landesbauminister auf Nachfrage der Volksstimme keine guten Nachrichten : " An dieser Stelle ist kein Radweg geplant. "

Das durchschnittliche Verkehrsaufkommen sei für den Bau eines Radweges an dieser Stelle zu gering.