Die Schüler der Arbeitsgemeinschaft " Börde-Robots " des Wanzleber Börde-Gymnasiums haben am Sonnabend beim Regionalausscheid der " First-Lego-League " in der Experimentellen Fabrik in Magdeburg den Pokal für die " Beste Teamarbeit " abgeräumt. Bronze bekamen sie für ihre Forschungspräsentation zum Thema " Verkehrssicherheit ". In der Gesamtwertung schafften es die Schüler auf Platz vier neben den " Electronic Gamers " vom Domgymnasium Merseburg. Bei dem Wettbewerb müssen die Schüler komplexe Aufgaben mit Roboter-Technik lösen.

Wanzleben. Unter dem Motto " Smart Move ( übersetzt " pfiffige Bewegung ") – Transport im Wandel " hatten die Forscherteams diesmal logistische Probleme zu lösen und effiziente Formen der Fortbewegung zu finden. Neun Mannschaften aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen traten am Sonnabend beim Regionalausscheid in der Experimentellen Fabrik in Magdeburg an. Darunter auch die " Börde-Robots " und das " Legonator " -Team vom Wanzleber Börde-Gymnasium. Die Schüler dachten sich zu dem Forschungsthema neue Lösungen aus, um die Transportprobleme zu lösen, zum Beispiel im Schulbusverkehr. Auch in diesem Jahr war die Konkurrenz stark. 2008 schafften es die Wanzleber " Börde-Robots " sogar auf den zweiten Platz der Regionalmeisterschaft.

Dieses Mal waren aber die Teams " Error Force One " vom Siemens-Fachgymnasium in Magdeburg ( auch schon der Vorjahressieger ) und " RGW DynaMINT " von Ratsgymnasium Wolfsburg von der Jury etwas besser bewertet worden. Diese setzte sich aus Wissenschaftlern und ehemaligen Studentinnen unter anderen aus dem Fraunhofer Institut und der Otto-von-Guericke Universität zusammen. Das Robotgame stand beim Regionalausscheid im Mittelpunkt des Zuschauerinteresses. In drei Runden konnten die Teams Punkte für den Einzug ins Finale sammeln. Hier holten sich die jungen Wissenschaftler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums die volle Punktzahl von 400 Punkten.

Mit ihrem Lego-Roboter mussten die Teams innerhalb von zweieinhalb Minuten folgende Aufgabe lösen : Auf einem Feld musste der von den Schülern mit Schaltkreisen und Sensoren eigenständig zusammengebaute Roboter an einen bestimmten Ort einen Zugang finden, dabei Puffereinheiten umfahren, Schlingen einsammeln und natürlich Zusammenstöße vermeiden ( Warnlichter und Sensorwände ). Bei einem Crashtest musste der von den Schülern programmierte Lego-Roboter einen Sicherheitstest für einen und mehrere Mitfahrer überstehen.

Insgesamt gab es sechs Pokale zu vergeben : Gesamtsieger, Sieger beim Robotgame, Bestes Roboterdesign, Beste Forschungspräsentation, Bestes Teamwork und Beste Ausdauer. Jeder Teilnehmer erhielt am Sonnabend eine Medaille als besondere Anerkennung für sehr gute Leistungen in Wissenschaft und Technologie.

Die Arbeitsgemeinschaft " Börde-Robots " wurde auch diesmal wieder vom Förderverein des Börde-Gymnasiums finanziell unterstützt. Die Eltern sponserten die T-Shirts.

In diesem Jahr ging erstmals auch ein zweites Börde-Gymnasium-Team bei der " Lego-League " mit an den Start. Die Schüler der Klassen 5 und 6 ( Moritz Müller, Lukas Partes, Alexander Neum, Jonas Budde, Paul-Lukas Döppner und Marius Harig ) erreichten bei dem Wettbewerb Platz 8. Anke Schwarz, Lehrerin am Börde-Gymnasium und Team-Betreuerin : " Die Schüler unseres zweiten, Legonator ‘ -Teams waren die jüngsten und die einzigen mit dem alten RCX-Roboter. Sie hatten viel Zeit und Arbeit in ihre Präsentation zum Thema, Schulbusverkehr ‘ und in ihren Roboter gesteckt. Ich denke aber, dass sie beim nächsten Mal erfolgreicher sein werden. "

Manuela Kanneberg vom Organisationsteam : " Bei den Meisterschaften 2009 haben sich in Zentraleuropa bei 42 Regionalwettbewerben in sieben Ländern 668 Teams angemeldet, so viele wie nie zuvor. "

Zur Qualifikationsrunde zum Euro-Finale am nächsten Wochenende in Brandenburg wird nun die Magdeburger Mannschaft des Siemensgymnasium und das Team vom Ratsgymnasium Wolfsburg reisen. Das Finale Zentraleuropa der " First-Lego-League " ist dann Anfang Dezember in Paderborn.