Wanzleben ( car ). Nun sind die Wappenfelder am neuen Kreisel in Wanzleben nicht mehr leer. Der Domersleber Metallbauer Winfried Künne brachte am Mittwoch mit seinen Mitarbeitern die Wanzleber Wappen aus den verschiedenen Jahrhunderten an. Beginnend mit dem ältesten Wappen an der Zufahrt von der Lindenpromenade ist in Fahrtrichtung die zeitliche Entwicklung der Wappen zu erkennen. Trotz feineren Veränderung ist in allen vier Wappen die Burg das prägende Element.

Nach einer Vorbereitungszeit, die nach Aussage von Winfried Künne etwa ein halbes Jahr in Anspruch nahm, wurde bei der Herstellung der Wappen und der Schilder mit den Jahreszahlen modernste Technik eingesetzt. " Wir haben die Wappen selbst gezeichnet und dann haben wir sie entsprechend der Vorlagen aus Edelstahl ausgelasert ", so Künne, der sich dabei über die Zusammenarbeit mit dem Dreileber Maschinenbauer Erhard Bühring freut. Passend zu den Stadtfarben rot-weiß sind die Wappen schlicht in Silber gehalten, der durchschimmernde Untergrund ist rot.

Um einem Diebstahl vorzubeugen hat der Metallbauer auch die Schrauben zur Befestigung sorgfältig ausgewählt. Aufgrund einer entsprechenden Beschaffenheit sind sie nicht mehr zu entfernen.

Unterdessen geht die Diskussion zur weiteren Gestaltung der Kreiselmitte weiter. Viele Vorschläge sind in der Vergangenheit gemacht worden. In seiner Sitzung am 17. Dezember möchte der Stadtrat eine Entscheidung treffen, was das Kreiselinnere künftig zieren soll.