Klein Wanzleben ( skr ). Im Zuge der gesetzlichen Phase der Gemeindegebietsreform sind am Sonntag die Klein Wanzleber erneut befragt worden, ob sie einer Eingemeindung in die Einheitsgemeinde " Stadt Wanzleben – Börde " zustimmen. Insgesamt beteiligten sich von den 2091 Berechtigten 628 Bürger aus Klein Wanzleben, Remkersleben und Meyendorf. Die Beteiligung lag somit bei 30 Prozent, informierte gestern Abend Hauptamtsleiterin Martina Neshau. Von den 628 Befragten stimmten nur 57 für eine Eingemeindung in die neue Einheitsgemeinde " Stadt Wanzleben – Börde ". 569 Bürger sprachen sich dagegen aus. In Klein Wanzleben stimmten von 1540 Anhörungsberechtigten 514 ab. In Meyendorf ( und Remkersleben ) kamen von 560 Berechtigten 114. Die Ergebnisse werden nun der Kommunalaufsicht mitgeteilt, erklärte Martina Neshau weiter. Verwaltungsleiterin Petra Hort hatte bereits im Vorfeld erklärt : " Der Gesetzgeber muss sich übrigens nicht an das Ergebnis halten. " Das Ergebnis kam nicht überraschend. Bereits bei der ersten Anhörung vor einem Jahr hatten sich die Anwohner mehrheitlich dagegen ausgesprochen.