Oschersleben. Nach dem Seniorenwohnpark " An der Wasserrenne ", dem geplanten Wohnprojekt am Seiler Weg hat die Oschersleber Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Bewos ein weiteres Vorhaben in der Vorbereitung. In der Puschkinstraße 49 und 50 plant der kommunale Vermieter, einen barrierefreien Wohnkomplex zu bauen. Gesamtkosten 1, 1 Millionen Euro.

" Dafür wird die Puschkinstraße 50 noch in diesem Jahr unter Einsatz von Fördermitteln aus dem Stadtumbauprogramm abgerissen ", kündigte gestern Bewos-Geschäftsführer Hans Walker bei einem Vororttermin gegenüber der Volksstimme an. Die Gebäudesubstanz dieses im Jahr 1936 von den Gebrüdern Dippe aus Quedlinburg gebauten Hauses sei einfach zu schlecht, um erhalten zu werden. Anders sehe es hingegen mit dem Nachbarhaus, der Puschkinstraße 49, aus. " Dieses Haus bleibt stehen und wird von uns saniert ", sagte der Bewos-Bauverantwortliche Thomas Harborth. Inklusive der historischen Fassade. Anstelle der dann abgerissenen Puschkinstraße 50 setzt die Bewos im kommenden Jahr einen Neubau. Dieser " Ersatzneubau " schließe sich nach den Vorstellungen der Wohnungsbaugesellschaft gestalterisch in das Straßenbild ein.

In den beiden neu gestalteten Wohnhäusern Puschkinstraße 49 und 50 wird es laut Bauplan kein innen liegendes Treppenhaus geben. Auf der Seite des Innenhofes werden die beiden Häuser mit ihren insgesamt 16 Wohnungen über einen gemeinsamen Aufzug und ein gemeinsames Treppenhaus erschlossen. Vom Aufzug oder von der Treppe aus sind die barrierefreien Zwei-Raum-Wohnungen, die zwischen 50 und 58 Quadratmeter groß sein werden, über Laubengänge zu erreichen.

" Mit diesem Projekt gibt es eine deutliche Aufwertung für diesen Oschersleber Wohnstandort ", war sich Bewos-Chef Walker sicher. Für Anfang Januar kündigte er eine Informationsveranstaltung für die interessierte Öffentlichkeit an. Mit dem Ziel, Mieter für die neuen Wohnungen zu finden. Zwölf Anmeldungen lägen im Bewos-Vermietungscenter, Telefon ( 03949 ) 948033, bereits vor. Weitere Bewerber könnten sich jederzeit melden, noch sei keine der Wohnungen vergeben. Nach dem großen Erfolg mit dem Wohnpark " An der Wasserrenne " sehe Walker keine Probleme, auch die neuen Wohnungen in der Puschkinstraße vermarktet zu bekommen.