Wanzleben ( skr ). " Ein Gedanke – viele Helfer " - mit diesem Leitgedanken eröffnete der Geschäftsführer des DRK-Kreisverband Wanzleben, Guido Fellgiebel, Mittwochabend die jährliche Kreisversammlung. Rund 120 Delegierte und Gäste trafen sich im Ländlichen Bildungszentrum in Wanzleben.

Im Tätigkeitsbericht legte der DRK-Geschäftsführer Rechenschaft über die Arbeit des Kreisverbandes im Jahr 2008 ab. Einleitend ging er auf die Arbeit der " Wanzlebener Tafel " ein, die mit einer steigenden Tendenz im Vergleich zum Vorjahr, aktuell 1000 Personen betreut. Besonderen Stellenwert in der täglichen Arbeit nehmen hier die 291 gemeldeten Kinder der benachteiligten Familien ein. Mit dem Ausbau des alten Wanzlebener Bahnhofs zu einem sozialen Zentrum sollen die Hilfsangebote für benachteiligte Familien verbessert werden. Die grundhafte Sanierung des seit Jahren leerstehenden Gebäudes soll noch in diesem Jahr beginnen. Das DRK soll das Objekt 2010 beziehen. Ein weiteres Thema war die Aufnahme der DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt in das Aktionsprogramm " Mehrgenerationshäuser " des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Aus 750 Anträgen wurde, neben Weißenfels auch die Begegnungsstätte Kroppenstedt aus der Vielzahl der Anträge aus den Reihen des DRK in Sachsen-Anhalt ausgewählt.

Das Konzept einer Schnelleinsatzgruppe ( SEG ) im südlichen Teil des neuen Bördekreises überzeugte den Landkreis. Am 6. Oktober dieses Jahres wurde die Gründung der SEG Süd beim DRK in Wanzleben vollzogen.

Rückblickend konnte auch eine positive Bilanz in der Breitenausbildung der Bevölkerung und auf die Erholung der rückläufigen Blutspenderzahlen aus dem Jahr 2007 gezogen werden. Mit 353 Spendern mehr als im Vorjahr konnte der 2. Platz im Blutspendewesen Sachsen-Anhalts verteidigt werden.

Der stellvertretende Vorsitzende Torsten Winkelmann, würdigte die ehrenamtlichen Leistungen der 14 DRK Ortsvereine und Gemeinschaften mit der Auszeichnung für langjährig aktive Kameradinnen und Kameraden des Vereins.

Zum Abschluss des Jahresberichtes bedankte sich Fellgiebel bei den zirka 500 ehrenamtlichen Kameraden für deren Unterstützung.