Zur Spielplatzsituation in Wanzleben gab es gestern im Sozialausschuss Diskussionen um die Standortfrage für den geplanten neuen Abenteuerspielplatz des Vereins " Burgkrümel ". Neben der Fläche im Volkspark waren auch andere Plätze wie beispielsweise Am Dammweg oder im innerstädtischem Bereich im Gespräch.

Wanzleben. Im Wanzleber Sozial- und Bildungsausschuss stand gestern Abend die Spielplatzsituation in der Sarrestadt im Mittelpunkt. Mitglieder des Vereins Burgkrümel e. V. stellten ihr Projekt des Abenteuerspielplatzes vor ( Volksstimme berichtete ). In der Diskussion ging es vor allem um die Standortfrage des neuen Abenteuerspielplatzes, da der Volkspark als favorisierter Platz wegen der Überquerung der B 246 a in die Kritik geraten war. Es wurden eine Reihe möglicher anderer Varianten vorgestellt.

In einer Reaktion auf den Beitrag " Suche nach geeignetem Standort bremst Spielplatz-Projekt aus " in der gestrigen Ausgabe meldete sich Burgherr Friedrich-Wilhelm Kühne zu Wort. Er erklärte, dass er persönlich gegen den vom Verein Burgkrümel favorisierten Standort Volkspark für den Aufbau des Abenteuerspielplatzes ist. In erster Linie, weil die Verkehrssituation für die Kinder, die um in den Park zu gelangen die B 246 a überqueren müssen, viel zu gefährlich ist. " Um den Weg an der Bundesstraße sicherer zu gestalten, müsste man an diesem Übergangspunkt einen Tunnel für Fußgänger bauen ", meinte er. Der zweite Grund der seiner Meinung nach gegen den Bau des Spielplatzes im Volkspark sprechen würde sei der, dass der Charakter des Volksparkes als denkmalgeschützte Anlage damit verloren gehen würde. Eine solche Anlage passe baulich einfach nicht in den Park. " Das ist für mich eine Frage der Ästhetik ", so Kühne.

Außerdem habe Burgherr Friedrich-Wilhelm Kühne bereits vor einiger Zeit wie er selber sagt bei einer CDU-Mitgliederversammlung sowie auf einer der SPD vorgeschlagen das Gelände am Marktplatz des ehemaligen " Bördehofes " der Stadt Wanzleben kostenfrei für die Errichtung eines innerstädtischen Kinderspielplatzes zur Verfügung zu stellen. " Das wäre ein idealer Ort für einen Spielplatz. Ich würde mich auch an den Abrisskosten für den Bördehof beteiligen ", sagte er. Dieses Angebot der Grundstückschenkung sei aber bislang nicht weiter verfolgt worden. Er hält dies aber zugunsten eines innerstädtischen Spielplatzes weiterhin aufrecht.