Die Organisatoren des ersten Wanzleber Drachenfestes " Feuer und Wind " zeigten sich am Sonnabend zufrieden über die große Resonanz. Mehr als 600 Besucher kamen zu dem Spektakel, dass auf die Wiese im Wanzleber Gewerbegebiet An der Tonkuhle Premiere feierte. Neben spektakulären Drachenspielen gab es auch jede Menge Unterhaltung für alle kleinen und großen Gäste. So regnete es Süßigkeiten und Plüschtiere aus " Drachen-Gondeln ". Am Abend nahmen Feuerspucker und Pyrotechniker " die Fäden " in die Hand.

Wanzleben. Das Drachenfest mit dem Titel " Feuer und Wind " hat im Sturm die Herzen der Besucher erobert und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn, der straffe bis stürmische Wind hatte so manchen Drachen an und über " seine " Leistungsgrenze gebracht. " Trotz der steifen Brise ist dieses Fest für uns ein riesiger Erfolg. Wir freuen uns sehr über den enormen Besucherandrang ", berichtet Mitorganisator Mirko Sens vom Wanzleber Verein " Cooltour ". Auch wenn wegen des Sturms zum Beispiel die Feuerkörbe von Schmiedemeister Christian Schreiner aus Gründen der Sicherheit nicht in Betrieb genommen werden konnten, war es für alle eine riesige Gaudi. Falls der eigene von zu Hause mitgebrachte Drache den starken Windbelastungen nicht Stand hielt, konnte man sich für einen Euro auf der Drachenbastelstraße kurzum einen neuen bauen. Die große Nachfrage ließ allerdings bereits nach kurzer Zeit das für rund 100 Drachen zur Verfügung stehende Material knapp werden. Wer seinen Drachen nicht selbst in die Luft steigen ließ, der konnte zumindest den Profis zusehen. Die Magdeburger Drachenfreunde " Elbwind " brachten große und kleine extravagante Drachen mit, die sogar auf Knopfdruck Süßigkeiten und Plüschtiere über den Köpfen der Besucher abwerfen konnten. Für die Kinder war dies ein riesiger Spaß und es kam zeitweise sogar zu tumultartigen Szenen, die aber am Ende friedlich ausgingen. Schließlich gab es von den zum Abwurf bereitstehenden Süßigkeiten jede Menge. Apropos Abwurf : Auch für die Erwachsenen gab es etwas zu fangen und zwar " regnete " es rohe Eier. Wegen des Sturms konnten diese aber nicht wie geplant aus einer Drachengondel, sondern nur von der Drehleiter aus abgeworfen werden. Diese Aufgabe übernahm Feuerwehrleiter Burkhard Wegner. Am Ende gelang es nur einem Besucher, ein rohes Ei heil aufzufangen. René Pawlik bewies ein glückliches Händchen für leichtzerbrechliches und gewann so 50 Euro Bargeld – gesponsert von Wanzlebens Gewerbetreibenden. Dank weiterer Geldgeber, wie der Kreissparkasse Börde, konnte das Spektakel ohne Eintritt für die Besucher erst möglich gemacht werden, erklärt Mirko Sens.

" Auch die Mitglieder des DRK Wanzleben, die Kameraden der Feuerwehr, Christian Schreiner - der Schmied aus Remkersleben, die Abfallentsorgung Wanzleben sowie auch private Unternehmen haben zum Gelingen des Festes beigetragen. Dafür möchten wir uns bei allen bedanken ", sagt Sens. Im nächsten Jahr wird der Verein " Cooltour " wieder ein großes Seifenkistenrennen organisieren. So viel steht schon jetzt fest Danach werde dann auch über eine zweite Auflage des Drachenfestes nachgedacht, kündigte Sens an.