Für den geplanten Dorfplatz und somit dem Umbau des dortigen Wendehammers im Wanzleber Ortsteil Buch soll in Kürze der Baustart erfolgen. Insgesamt hat das Projekt ein Bauvolumen in Höhe von 110 000 Euro. Die Fertigstellung soll im Frühjahr 2010 erfolgen. Nach erfolgter Ausschreibung wird nun der Hauptausschuss in seiner nächsten Sitzung am Mittwoch über die Vergabe entscheiden. Innerhalb von 14 Tagen kann dann der Baustart erfolgen.

Wanzleben / Buch. Seit vielen Jahren wurde der Ausbau des Wendehammers in der Dorfstraße im Wanzleber Ortsteil Buch von den Anwohnern gefordert. Die Schleife, an der auch der Bus wendet, ist derzeit voller Pützen, weil es sich um ein unbefestigtes Stück Straße handelt. Bis zum Wendehammer selbst ist bereits neues Pflaster verlegt worden.

In knapp zwei Wochen soll mit dem Ausbau des Wendehammers begonnen werden. Nach erfolgter Ausschreibung werden die Stadträte am morgigen Mittwoch im Hauptausschuss das Bauprojekt an eine Firma vergeben, so dass nur 14 Tage danach der Baustart erfolgen kann. Bauamtsleiter Olaf Küpper rechnet mit einer Fertigstellung im Frühjahr 2010. Das 110 000-Euro teure Bauprojekt wird vom Amt für Landwirtschaft und Flurerneuerung ( ALF ) mit einer 60-Prozent-Förderung unterstützt. Dafür erhalten die Wanzleber im Ortsteil Buch nicht nur einen neugestalteten Wendehammer, sondern auch einen Dorfplatz mit einem neuen Haltestellenbereich.

So werden 400 Quadratmeter Pflaster im Bereich des Wendehammers ver- und noch einmal 435 Quadratmeter Grünfläche angelegt. Neben einer neuen Buswartehalle wird laut Ausschreibungsunterlagen der Stadt Wanzleben auch eine Bankgruppe aufgebaut.

Auch die Regenentwässerung wird an dieser Stelle erneuert. So werden 22 Meter Muldenrinne, 20 Meter Betonrohrleitung, ein Versickerungsschacht und zwei Straßenabläufe installiert. Auch ein unterirdischer Feuerlöschbehälter sowie zwei Beleuchtungsmasten sollen bei dieser Gelegenheit mit installiert werden. Wanzlebens Bauamtsleiter Olaf Küpper schätzt die Beeinträchtigung der Anwohner während der Bauarbeiten als eher gering ein. Eine Umleitung sei während der Bauphase ebenfalls nicht nötig.