Bereits am morgigen Donnerstag oder am Freitag sollen die Abrissarbeiten an der alten Sporthalle am Bördestadion beginnen. Damit soll das Gebäude innerhalb von 14 Tagen dem Erdboden gleich gemacht werden. Noch in diesem Jahr entstehen an dieser Stelle 20 neue Parkplätze. Während der Abrissarbeiten ist ab heute auch der Verbindungsweg zwischen dem Parkplatz des Bördegymnasiums und dem Sportlerheim für Fußgänger gesperrt.

Wanzleben. Die Tage der alten Sporthallen-Ruine am Bördestadion sind gezählt. Noch in dieser Woche rollt der Abrissbagger an und soll innerhalb von 14 Tagen das Gebäude einebnen. Bauamtsleiter Olaf Küpper kündigte gestern an, dass am morgigen Donnerstag oder Freitag schon mit den Arbeiten begonnen werden könnte. Ab heute bleibt dazu auch der Verbindungsweg zwischen dem Parkplatz des Gymnasiums an der Turnhalle vorbei Richtung Sportlerheim aus Sicherheitsgründen während der gesamten Abrissarbeiten gesperrt. Bis zu zwei Wochen sind für die Arbeiten nach Angaben des Bauamtsleiters eingeplant. Der Schutt wird von der Rogätzer Firma umgehend entsorgt bzw. für die Wiederverwertung aufbereitet. Anschließend werde die beräumte Fläche tragfähig gemacht und für die Parkplatzgestaltung vorbereitet. Rund 50 000 Euro kosten die Abriss-Arbeiten samt Beräumung.

Auf der entstandenen Freifläche sollen 20 neue Parkflächen entstehen, die auch noch in diesem Jahr asphaltiert werden sollen, teilte Bauamtsleiter Olaf Küpper weiter mit. Die Stadträte hatten dem Abrissvorhaben zugestimmt, weil sich für das Objekt kein Kaufinteressent gefunden hatte.

Es gab zwar immer wieder Anfragen, aber genauso viele Rückzieher. Die Halle steht seit nunmehr sechs Jahren leer. Zuletzt hatte sich Anfang 2008 nur noch ein Verein mit einer Kleintierschau in die Räumlichkeiten gewagt. Zu diesem Zeitpunkt hieß es aber noch, dass die Turnhalle saniert werden würde. Doch immer häufiger wurden die Scheiben eingeworfen und das Gebäude verkam zur Ruine. Ende 2007 hatten Mitarbeiter der Kommunalen Sanierungsgesellschaft in dem Gebäude das Obergeschoss und den Dachboden entkernt.

Zurzeit wird um das Bördestadion auch die Umzäunung gesetzt und der Erdhügel Richtung Gartensparte zu einer Fahrradcrosstrecke modelliert. Der Zaun wird gegenwärtig auf einer Länge von rund 750 Meter von einer Oschersleber Firma errichtet. Hundert Meter sind bereits aufgebaut. Die Arbeiten an der Crossstrecke für Radfahrer werden aktuell von einer Firma aus Stadt Frankfurt vorgenommen. Außerdem müssen im Rahmen der Maßnahme laut Olaf Küpper auch noch mehrere Pappeln, die auf dem Gelände des Bördestadions stehen, gefällt werden. Das kleine Fachwerkhaus rechts neben dem Sportlerheim werde außerdem saniert und zum Eingangs- und Umkleidebereich hergerichtet, so Küpper.

Die Investition für die gesamte Bau- und Sanierungsmaßnahme beträgt insgesamt 210 000 Euro und wird über das Konjunkturpaket II vom Land mit 183 750 Euro unterstützt. Der Eigentanteil der Gemeinde für das Projekt liegt bei 26 250 Euro.