Für die Sanierung der Teichstraße in Groß Rodensleben soll noch in der letzten Oktoberwoche der Baustart erfolgen. Nach der öffentlichen Ausschreibung erfolgte gestern die Öffnung der Angebote. Die Vergabe ist am 19. Oktober im nichtöffentlichen Teil der Gemeinderatsitzung geplant. Das Land beteiligt sich an der Finanzierung der Bauarbeiten aus Mitteln des Konjunkturpaketes II mit 200 000 Euro. Die Eigenmittel der Gemeinde betragen 12, 5 Prozent. Der Anliegerbeitrag ist auf 2, 89 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche festgelegt.

Groß Rodensleben. Die rund 500 Meter lange Teichstraße in Groß Rodensleben gehört zu den schlimmsten Holperpisten der Gemeinde. Das alte Pflaster ist uneben und die Böschung zum Teich unsicher geworden. Dieser extrem schlechte Zustand soll aber nun nicht mehr lange anhalten. Für die Sanierung der Straße und den Einbau einer Asphaltdecke erfolgte gestern in der Verwaltung die Angebotseröffnung der Ausschreibung. Die endgültige Vergabe des Auftrages erfolgt im nichtöffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung am 19. Oktober. Die Firma soll dann noch in der letzten Oktoberwoche mit den Bauarbeiten beginnen, erklärte gestern Erika Uebel vom Bauamt.

Neben dem grundhaften Ausbau der Teichstraße soll auch die Straßenbeleuchtung in dem Bereich verbessert werden. Acht Straßenlampen sollen künftig für bessere Sicht in der Teichstraße sorgen. Laut Ausschreibung werden 1, 3 Kubikmeter Natursteinpflaster einschließlich der Bordsteine dabei entsorgt. Rund 850 Meter Bordanlagen müssen neu gesetzt und 270 Meter Gosse zweireihig erstellt werden. In den Zufahrten und Zugängen werden rund 250 Quadratmeter Betonsteinpflaster verlegt. Außerdem soll bei dieser Gelegenheit gleich die Böschung des Dorfteiches gesichert werden. Dafür wird die vorhandene Uferbefestigung aus Holzpalisaden zurückbaut und auf einer Länge von 55 Metern mit Mauerscheiben ersetzt. Auf der genannten Strecke ist auch eine Teichbepflanzung mit einem Schilfgürtel vorgesehen. Die Bauarbeiten sollen bis zum 15. März nächsten Jahres andauern. Der Fördermittelbescheid aus dem Konjunkturpaket II ist Mitte Juli dieses Jahres durch Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre an Groß Rodenslebens Bürgermeister Jürgen Wichert übergeben worden ( Volksstimme berichtete ). Daehre : " Das Geld soll hier für den Lärmschutz und die Lärmsanierung ( Umwandlung von Kopfsteinpflaster in Asphalt, d. Red. ) eingesetzt werden. "

Für die 12, 5 Prozent Eigenanteil der Kommune hat Groß Rodensleben einen zinsgünstigen Kredit aufgenommen. Auch die Anlieger müssen laut Jürgen Wichert einen Beitrag leisten. Der voraussichtliche Beitragssatz pro Quadratmeter Grundstücksfläche beträgt 2, 89 Euro. Für die Baumaßnahme soll es noch eine Anliegerversammlung am 27. Oktober um 18. 30 Uhr im Gerätehaus der Feuerwehr in Groß Rodensleben geben. Dabei werden auch Vertreter der dann bereits beauftragten Baufirma vor Ort sein, um Fragen der Anlieger beantworten zu können.