Gröningen. Das war doch ein Auftakt nach Maß. Denn mit einem bunten Bühnenprogramm sind die Festbesucher auf dem Kulturhaus-Hof begrüßt worden. Und zwar von den Bodespatzen der Gröninger Kindertagestätte, die gesungen und getanzt und damit die Festgesellschaft so richtig in Stimmung gebracht haben.

Eine Stimmung, die den ganzen Tag über anhielt, hatten die Organisatoren des 2. Gröninger Museumsfestes doch dafür gesorgt, dass sowohl den kleinen als auch den großen Gästen von früh bis spät Unterhaltung und Abwechslung geboten wird.

Für die Kinder war unter anderem ein großer Tummelplatz aufgebaut. Auf dem hatten sie beispielsweise die Möglichkeit, sich mit Pfeil und Bogen auszuprobieren, oder aber mit gewaltigen Sandsackbällen Büchsenpyramiden und mit einem rustikalen Pendel Kegel umzuwerfen. Was beispielsweise dem zehnjährigen Max Günther viel Spaß bereitet hat, der aus Nienhagen gekommen war, um mit seiner Gröninger Oma Annette Schmidt einen schönen Tag zu verleben.

Den hat auch das Gröninger Ehepaar Christa und Johann Krämer verlebt. Weniger beim Bogenschießen oder Büchsenwerfen, vielmehr haben sich die beiden unter anderem für das interessiert, was im Museum zu sehen war, nicht zuletzt für die vielen Fotos, die die Gröninger Geschichte widerspiegelten.

Wobei diese ausgestellten Fotos längst nicht alle waren, die die Festbesucher am Sonnabend zu sehen bekamen. Denn unter dem Titel " Gröningen im Wandel der Zeit " hatte Ralf Staufenbiel für die Besucher eine Präsentation vorbereitet und zahlreiche Fotos per Beamer gezeigt, die er in der Zeit von 1990 bis heute in Gröningen geschossen und damit " eine rasante Entwicklung " festgehalten hat, wie er sagte.

Doch auch das waren noch nicht alle Gröninger Motive, die die Festbesucher zu sehen bekamen. Hatten doch die Gröninger Fred Kowall und Michael Götte alias Maler Max zahlreiche von ihnen gezeichnete Bilder im Museum ausgestellt.

Während draußen unter anderem etliche Oldtimer, beispielsweise Traktoren, Limousinen und Motorräder gezeigt wurden. Und draußen war auch für die Versorgung der Gäste gesorgt und viel Musik zu hören. Leierkastenmusik beispielsweise und Unterhaltungsmusik von DJ Fabian Stankewitz, der den Tag über durch das Programm führte. Das am Abend mit dem Auftritt einer Live-Band auf dem Hof beziehungsweise nach Mitternacht mit eine Disco im Kulturhaussaal endete.