Hornhausen. Silke Heick hatte als neue Leiterin des Regionalen Förderzentrums " Westliche Börde " und der Bördeland-Schule alle Kooperationspartner zur ersten Sitzung des neuen Schuljahres nach Hornhausen eingeladen. Neben den sechs Schulen und den drei überregionalen Partnern, die bereits mit dem Förderzentrum zusammenarbeiten, konnten die Grundschulen aus Kroppenstedt, Gröningen, Hamersleben, Hötensleben, Völpke, Ausleben, Hornhausen sowie aus Oschersleben die Grundschulen " Goethe " und " Diesterweg " als zusätzliche Kooperationspartner gewonnen werden. Die Leiterinnen der genannten Schulen bekamen den Kooperationsvertrag feierlich überreicht, der anschließend von Silke Heick und den jeweiligen Vertragspartnern unterschrieben wurde.

" Bei der gemeinsamen Arbeit von Grund- und Förderschule soll unter anderem durch entsprechende didaktisch-methodische Gestaltung ein zieldifferentes, aber auch zielgleiches Lernen gelingen und die Sozialkompetenz gestärkt werden ", so Silke Heick zum Inhalt der Zusammenarbeit. Dies könne beispielsweise dadurch erreicht werden, dass Kinder mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf in ihrem Klassenverband der Grundschule bleiben. Den Kindern werde so ein Schulwechsel erspart. Lehrer der Förderschule unterstützen dann den Unterricht an der Grundschule, um den Unterricht effektiv an die konkreten Bedürfnisse der Schüler anzupassen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Bildung so genannter Kooperationsklassen in den Sekundarschulen im Rahmen eines " hauptschulabschluss-orientierten " Unterrichts.

Die Schulleiter, die in der Steuergruppe des Förderzentrums mitarbeiten, treffen sich einmal im Quartal. Wie Silke Heick sagte, würden dann wichtige Informationen, die für die pädagogische Arbeit bedeutsam sind, ausgetauscht und auftretende Konfl ikte beraten werden können.

Gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin, Elke Honscha, bedankte sich Silke Heick bei den alten und zukünftigen Mitarbeiterinnen der Steuergruppe mit einem Blumenpräsent.

Während der Zusammenkunft stellte sich auch die Koordinatorin für den ambulanten und mobilen Dienst des Förderzentrums, Kerstin Kersten, vor. Sie verwies darauf, dass besonders bei Kindern im Einschulbereich zunehmend Sprachauffälligkeiten zu beobachten sind, die in der pädagogischen Förderung berücksichtigt werden sollten.

Bevor alle bei einer Tasse Kaffee weitere Informationen und Erfahrungen austauschten, wurde noch eine Fortbildung für alle Grund- und Sekundarschullehrer des Zuständigkeitsbereiches des Förderzentrums bekanntgegeben, die am 4. November um 14 Uhr in der Bördeland-Schule in Hornhausen stattfi ndet.