Neindorf. Sicherlich sind Dr. Heike Dolle und Dr. Jürgen Bien bei ihren Dauerläufen auf dem Hohlweg noch ganz gut vorwärts gekommen. Dennoch haben sich die beiden aktiven Freizeitsportler sehr gefreut, als jüngst der Weg ausgeästet wurde, haben sie doch nun auf ihrer Laufstrecke von Neindorf in das Hohe Holz keine Hindernisse mehr. Und gefreut haben sich darüber auch etliche andere Neindorfer und weitere Naturfreunde aus der Umgebung, die entweder regelmäßig oder nur ab und an den Hohlweg nutzen, um beispielsweise am Ende des gut einen Kilometer langen Weges den Blick zum Brocken zu genießen.

Zu verdanken haben sie alle diese freie Bahn ins Hohe Holz dem 63-jährigen Detlef Sonderhoff, der auch zu denen gehört, die den Hohlweg regelmäßig nutzen, seit dem Beginn seines Ruhestandes im März sogar zweimal täglich. " Der Weg drohte zuzuwachsen und deshalb habe ich ihn mir vorgenommen ", so Detlef Sonderhoff, der auch in Zukunft dafür sorgen möchte, dass der Weg problemlos zu benutzen ist.

Und nicht nur das. Detlef Sonderhoff hat zudem gut 200 Meter vor dem Ende des Weges eine Bank aufgestellt, auf der nun manch ein Spaziergänger eine Pause einlegt.

" Das alles ist doch wohl Grund genug, Herrn Sonderhoff einmal in der Volksstimme recht herzlich zu danken ", so Dr. Heike Dolle und Dr. Jürgen Bien.

" Ist das nicht etwas übertrieben ? Ich habe es doch gern getan und freue mich, wenn es anderen gefällt ", reagierte Detlef Sonderhoff sehr zurückhaltend.