Gut 150 Besucher waren Freitagabend zum Konzert der Oschersleber Band Trixi G auf den Kulturhof der Stadtbibliothek gekommen. Für ihren zweistündigen Auftritt sind die Musiker Beatrix Gerecke und Uwe Ducke von ihren Zuhörern gefeiert worden.

Oschersleben. Das Konzert mit Sillys " Abendstunden " zu beenden, hätte passender nicht sein können. Erstens waren zu diesem Zeitpunkt die Abendstunden wahrlich erreicht. Zweitens hatte sich diese letzte Zugabe eine Berlinerin und damit eine aus der Ferne angereiste Besucherin gewünscht. Und Drittens war das Publikum auch schon von den zuvor gespielten Silly-Interpretationen mächtig begeistert.

Aber längst nicht nur von den Silly-Liedern. Eine Menge Applaus haben Beatrix Gerecke und Uwe Ducke alias Trixi G am Freitagabend auf dem Oschersleber Bibliothekshof auch für ihre vielen eigenen Stücke bekommen. Für Lieder von ihrer Studio-CD " Lebenstrip " beispielsweise, für Lieder von ihrer pünktlich zum Oschersleben-Konzert erschienenen CD " Live in Berlin " oder auch für bisher unveröffentlichte Lieder, von denen am Freitag gar zwei uraufgeführt wurden.

Lediglich mit Konzertgitarre, Saxophon und Stimmbändern ausgestattet, haben die beiden Oschersleber Musiker das Publikum vom ersten bis zum letzten Ton begeistert. Ein äußerst buntes Publikum im Übrigen. Nicht nur, dass alle Generationen vertreten waren, hatte wohl auch manch einer nicht erwartet, den anderen anzutreffen.

Sie allesamt waren zum einen von den Kompositionen ( Uwe Ducke ) sowie den Texten ( Beatrix Gerecke und Beate Oberlein ) angetan, wie zum anderen von der Präsentation. Dabei haben Uwe Duckes Gitarrenspiel und dessen Background-Gesang genauso gefallen wie Trixi Gereckes Saxophoneinsätze. Am meisten begeistert jedoch waren die Zuhörer von Trixi Gereckes Gesang, der mal robust, mal sehr feinfühlig war.

Und das Publikum hat durchweg passend reagiert, hat mal mitgesungen oder auch mit geklatscht und wenn angebracht, auch mal bis zum letzten Ton den Atem angehalten, um sich dann mit starkem Beifall zu bedanken.

Der am Ende des Konzerts besonders üppig ausfiel, bevor sich Beatrix Gerecke und Uwe Ducke unters Volk gemischt und den restlichen Abend mit Verwandten, Freunden und Fans verbracht haben. Denn wie hieß es doch im letzten Zugabetitel " Abendstunden " : " Wenn die Trommelstöcke ruh’n, dann auch uns‘re großen Meister etwas ganz Privates tun. "