Altbrandsleben. Landrat Thomas Webel hat gestern bei Altbrandsleben einen Feldweg entlang des Hohes Holzes zur Nutzung freigegeben. " Für die Forst, die Landwirtschaft und den Tourismus ", sagte Webel und verdeutlichte, dass Waldbesucher mit ihren Autos dort nicht entlang fahren dürfen. Wie auf etlichen Weg im Hohen Holz auch, die ohnehin durch Schranken für den öffentlichen Fahrzeugverkehr gesperrt sind.

Der gestern zur Nutzung freigegebene Weg gehört dem Landkreis Börde und ist 360 Meter lang. Vor der Instandsetzung war der Weg kurz und klein gefahren, hatte Furchen, die bis zu einem halben Meter tief waren. Mitarbeiter des Kreiseigenbetriebes Straßenbau und Straßenunterhaltung haben den Weg zunächst geebnet und dann auf ihm 220 Tonnen Mineralgemisch und 25 Tonnen Brechsand verteilt. " Der Landkreis hat in den Weg etwa 8 000 Euro an Materiakosten investiert ", erläuterte Annelen Miehe, Betriebsleiterin des Eigenbetriebes. Fahrzeuge mit einem Gewicht von bis zu 30 Tonnen können ihn befahren. Das trifft allerdings nur auf Transporter zu, die den Holzeinschlag im Wald abfahren.

" Die Lkw brauchen dann nicht mehr durch das gesamte Hohe Holz zu fahren ", nannte Gerald Hering, beim Landkreis für die Forst zuständiger Mitarbeiter, einen weiteren Vorteil des neuen Weges. Wie Hering lobte, setze die kreisliche Forstverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Straßenbaueigenbetrieb ein Projekt pro Jahr in den Wäldern des Landkreises um. Im Hohen Holz ist der Landkreis Börde Besitzer von 730 Hektar Wald.

Mit der Stadt Oschersleben hat der Landkreis Börde vereinbart, den Weg vom Hohen Holz nach Altbrandsleben gemeinsam zu sanieren.