Wackersleben ( rd ). Punkt 17 Uhr heulten am vergangenen Freitag die Sirenen in Wackersleben sowie den umliegenden Orten und schrillten die " Pieper " der Feuerwehrleute. Sie wurden zum Einsatz auf das Betriebsgelände der Wackersleber Börde-Ei GmbH gerufen. Als die Feuerwehren aus Gunsleben, Wackersleben, Hamersleben, Neuwegersleben, Wulferstedt und Ausleben am Einsatzort ankamen, war ihnen klar, dass es kein Ernstfall war, sondern ein große Übung.

" Abschnittsleiter Harald Hinz und sein Stellvertreter Christoph Heicke hatten praxisnah geplant und zahlreiche Gefahrensituationen und Aufgabenfelder für die Teilnehmer zur anspruchsvollen Übung zusammengestellt ", wie Ulf Nohr einschätzte. Der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes Börde war genauso ein offizieller Übungsbeobachter wie Abschnittsleiter Ralf Lange, Gemeindewehrleiter Daniel Giesecke aus Gröningen sowie die Ortswehrleiter Wolfgang Fredersdorf aus Dalldorf und Tino Krebs aus Krottorf.

Währen der Übung mussten die Feuerwehrleute unter anderem Wasser über lange Wege heranholen, Gefahrgut sichern und Menschen aus einem verqualmten Abrissgebäude retten. " Besonders sollte das Kommunikationsverhalten verschiedenster Wehren und die Einsatzkoordinierung untereinander wirklichkeitsnah erprobt werden ", so Ulf Nohr. Zum Einsatz war dabei Lösch- und Einsatztechnik verschiedenster Typen und Generationen gekommen. So ist völlig neue und schon bewährte Technik in die Übung einbezogen worden. Nohr : " Der technische Fortschritt wurde besonders sichtbar, als das neue Löschfahrzeug der Feuerwehr Ausleben und das bewährte Fahrzeug der Wulferstedter Feuerwehr nebeneinander standen. Beide erfüllten jedoch ihren Einsatzzweck. "

Zu einem ersten Fazit zählte, dass bei dieser Übung kein Teilnehmer verletzt worden ist, dass " hohe Einsatzbereitschaft und fachliche Fähigkeiten der Führungs- und Einsatzkräfte erfolgreich umgesetzt sowie die logistischen Aufgaben initiativreich abgearbeitet wurden und dass die Zusammenarbeit mit der Einsatzleitstelle funktioniert hat ", wie Ulf Nohr weiter einschätzte.

" Unmittelbar nach der Übung fand eine kurze Auswertung statt, die in den Wehren noch fortgesetzt wird ", sagte Nohr : " Unser Dank gilt auch der Börde-Ei GmbH für ihre Bereitschaft, auf ihrem Betriebsgelände Feuerwehren üben zu lassen. "